Adieu la Guyane Française

Kourou, 15. Mai 2022

Schon klar… auf dem Blog hängen wir wie gewohnt hinterher. Doch heute machen wir mal eine Ausnahme. Ein tagesaktueller Bericht darüber, wo wir gerade sind, was wir jetzt vorhaben und dann aber natürlich auch, wie es auf dem Blog weiter geht.

Heute auf der Samai…

Wir liegen vor Anker vor Kourou. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Atlantiküberquerung sind weitgehend abgeschlossen. Die gerissene Leine für das erste Reff ist ersetzt. Der Motor hat seine lange eingeforderte Liebe bekommen… neuer Impeller, neuer Keilriemen, neuer Ölfilter und natürlich neues Öl. Das wurde auch Zeit. Der letzte Einkauf ist zwar schon einige Tage her, aber man soll ja ohnehin weniger Fleisch essen. Wir werden nicht verhungern! Der Tank wurde (aus Kanistern mit Suriname-Diesel) aufgefüllt. Nur Gas bekommen wir hier nicht. Das muss bis zu den Azoren reichen. Zur Not haben wir noch einen Grill und Kohle. Die Weinkammer (aka Werkraum) ist aufgeräumt. Das Dinghy liegt auf dem Vordeck. Passt.

Ach ja… die Crew ist auch wieder gesund (aber das ist eine andere Geschichte)… das Dinghy ist weiterhin ziemlich hinüber (aber das ist eine andere Geschichte)… ungebetene Besucher sind von Bord (aber das ist eine andere Geschichte) und die Samai ist trotz robuster Bekanntschaft absolut seetauglich (aber das ist eine andere Geschichte).

Kurz und gut. Heute am 15. Mai machen wir uns endgültig auf dem Heimweg. Südamerika, ein Kontinent, der uns die letzten Jahre begleitet und begeistert hat, bleibt im Kielwasser und wir machen uns auf den Weg über den Atlantik Richtung Azoren.

Demnächst auf dem Blog…

Was die Berichterstattung unserer kleinen Reise angeht, stehen wir vor der Qual der Wahl. Viele Segler berichten bei längeren Passagen täglich. So haben wir das ja auch auf dem Weg von Bonaire nach Barbados gemacht. Aber ganz ehrlich… wir sind jetzt potenziell um die vier Wochen auf dem Ozean unterwegs. Da wird ein tägliches Update gerade für nicht-Segler doch grenzwertig langweilig. Und dann hängen wir ja im Blog auch noch hinterher.

Ich habe also fleißig geschrieben und vorbereitet. In den nächsten Wochen erzählen wir hier von Montag bis Freitag täglich von unseren Erlebnissen vor allem in Französisch Guyana. Am Wochenende melden wir uns dann ganz aktuell von unterwegs. Mitten vom Atlantik! Abgesehen davon aktualisieren wir aber auch spätestens alle zwei Tage unsere aktuelle Position auf Spotwalla (siehe „Reiseinformationen – Position“).

Also vergesst uns nicht, bleibt gewogen und wenn es gefällt auch regelmäßige Leser dieser Zeilen. Wir freuen uns!

Ach ja… und wenn ihr euch jetzt fragt, wie die Crew der Samai schaut, wenn der Skipper sagt: wir schaukeln jetzt ein paar Wochen ohne Internet über den Atlantik:

5 Kommentare zu „Adieu la Guyane Française“

    1. Vielen Dank! Die Credits für das Bild gehen jedoch an den Katzenkalender, den uns das Animal Shelter in Aruba für die Hilfe insbesondere von Samuel und Maila geschenkt hat… es passte eimfach zu gut. 😇
      Gruß,
      Micha

  1. Hallo Weltenbummler, ich wünsche euch eine sichere, ruhige Atlantiküberquerung!
    Seid gut behütet!
    Inja

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