Nur Bares ist Wahres

Neues Land, neue Währung. Einer der ersten Wege führt da üblicherweise zu einem Geldautomaten. Zumindest ein paar lokale Scheine holen. Leider ist der einzige ATM im Umkreis einiger Kilometer bei unserer Ankunft gerade leer. Nun gut. Man kann ja fast überall mit Karte bezahlen und ich brauche nur ein paar Kleinigkeiten aus dem Supermarkt. Doch hier gilt der Grundsatz, dass nur Bares auch Wahres ist. Ein Mantra, dem wir noch oft begegnen werden.

Tatsächlich können wir hier in Suriname nicht ein einziges Mal mit der Visa-Karte bezahlen. Selbst große Supermärkte und mehrstöckige Kaufhäuser haben entweder aktuell defekte oder auch gleich gar keine Kartenterminals. So führt also der Weg regelmäßig zu unserem inzwischen zum Glück wieder aufgefüllten ATM unseres Vertrauens.

Der maximale Betrag, den wir mit einer Abhebung bekommen beschränkt sich dabei auf 2.000 Suriname-$. Das klingt viel, sind aber gerade mal 100 US-$. Und das kommt dann auch konsequent in 50‘er-Scheinen aus dem Automaten. Da macht die Beschränkung auf 2.000 SRD plötzlich Sinn.

Mehr Schein als Sein…

Mit anderen Worten bezahlen wir hier auch größere Familieneinkäufe grundsätzlich mit Stapeln von knapp-2,50€-Scheinen. Da lohnt es sich, gleich mal 1.000‘er-Stapel bereitzuhalten. Dann kann die Kassiererin schon mal zählen, während man aus einer anderen Tasche den nächsten Stapel zieht. Wieso nicht aus dem Portemonnaie? Nun ja… zumindest meine Geldbörse kommt bei zentimeterdicken Geldbündeln schnell an seine Grenzen.

Knapp…

So ist das halt, wenn nur Bares auch Wahres ist!

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