Canopy – Spaß in schwindelnder Höhe

Mindo, 24. Februar 2021 (nachmittags)

Was um Himmels willen ist „Canopy“? Im Englischen ist damit eine Überdachung gemeint, aber im Spanischen? Immerhin gibt es in der Umgebung von Mindo zwei Canopy-Anbieter und die haben sicher nichts mit Dächern zu tun. Als Maila ein paar Bilder sieht, ist sie dann die Erste, die das unbedingt machen will. Canopy. Ganz offensichtlich hat das hier irgendetwas damit zu tun, dass ein Mensch sich – aus weitgehend ungeklärten Gründen – an ein Seil hängt um dann halbwegs frei von allen Zwängen gewisse Entfernungen zurückzulegen. Gerne auch mal mehrere hundert Meter und quer über tiefe Täler hinweg. Nun gut, wenn Maila das unbedingt machen will…

Von den zwei Anbietern ist aktuell nur einer geöffnet, doch immerhin ist es das uns ohnehin empfohlene „Mindo Canopy Adventure“. Der Name ist Programm. Wir wählen natürlich die ganze Tour. Die nächste Stunde werden wir also damit verbringen, uns 10x ans Seil zu hängen.

Wenn schon, denn schon… das ganze Programm bitte!
Wir sind bereit… wissen nur noch nicht so richtig, wofür eigentlich! ;-)

Angeblich fängt es langsam an… 300m zum Warmwerden. Die Damenwelt ist anfangs doch noch etwas skeptisch, aber das verfliegt schnell… im wahrsten Wortsinn! Doppelt gesichert werden wir eingehängt, dazu in fließendem Spanisch ermahnt, den Kopf vom Seil wegzuhalten und dann geht es los. Nach rasanter Fahrt wartet am Ende schon einer der zwei Begleiter um die Fahrt abzubremsen… im Grunde alles entspannt.

Maila hat Spaß!
Das hält schon…

Fotos sind nett… doch in diesem Fall sagen Videos mehr…

Maila macht sich auf den Weg…
Beim Skipper auf einer kurzen Bahn dabei!

Später kommen dann noch zwei Bahnen, bei denen man zur Sicherheit selbst bremsen muss. Sonst wird es einfach etwas zu schnell. Das Prinzip der Bremse ist denkbar simpel: Hand aufs Seil. Und plötzlich machen diese dicken, robusten Handschuhe so richtig Sinn!

Samuel auf einer der zwei schnellen Bahnen…

Nur für diese zwei Bahnen kommt dann bei unserer ansonsten tapfer und freudig alleine fahrenden Jüngsten noch ein Begleiter mit. Dabei haben wir ohnehin schon eine entspannte Runde. Glaubhaft wird uns versichert, dass das Ganze bei Regen nochmal deutlich einen Zahn zulegt. Doch auch so haben wir alle(!) einen Riesenspaß beim Canopy… auch dieser Ausflug hat sich mal wieder echt gelohnt!

2 Kommentare zu „Canopy – Spaß in schwindelnder Höhe“

  1. Wow! Hat bestimmt viel Spass gemacht und einer kräftigen Überwindung gebraucht. Besonders das pfeifende Geräusch lässt einen nicht gleichmütig! Aber es war bestimmt ein einmaliges Erlebnis, so über den Urwald zu fliegen!

    1. Ja, La Skipper war am Anfang noch etwas „schüchtern“. Aber am meisten hat mich Maila überrascht, die von der ersten Bahn an frisch und fröhlich losgefahren ist. Ausblick und Gefühl über der Schlucht waren in Tat grandios!!! Hat riesig Spaß gemacht!

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