So noch nicht gesehen: Hamburguesa con patacones

Kolumbien, 6. Oktober 2021

Eigentlich klingt das ziemlich gewöhnlich. Hamburger sind ein inzwischen wohl weltweit erhältliches Gericht mit einfachem Konzept: Schneide ein Brot auf und mach was dazwischen. Der Klassiker kommt mit einem Rindfleisch-Patty, etwas Gemüse (Salat, Zwiebel, Tomate) und Soße. Daneben gibt es unzählige Variationen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde.

Auch Patacones sind – zumindest in dieser Gegend der Welt – reichlich gewöhnlich und simpel. Grüne Kochbanane wird zweimal frittiert und zwischendurch zu einem Flatschen gedrückt. Eine beliebte, leckere, weit verbreitete Beilage und hierzulande sogar als Snack in Chips-Tüten erhältlich.

Soweit so normal. Doch dann lese ich in einer Speisekarte unter „Hamburguesa Angus“ folgenden Hinweis: Recomendamos cambiar el pan par patacones. Wie jetzt… es wird empfohlen, das Brot gegen Patacones zu wechseln?! Hmm… das klingt interessant. Selbstredend findet sich von der Samai nur ein Freiwilliger für dieses Experiment. So bekommt der Skipper also eine Kombination serviert, das wir so auch noch nicht gesehen haben.

Zwei gewöhnliche Gerichte in ungewöhnlicher Zusammenstellung

Natürlich haben wir diese Kombination auch noch nicht gegessen. Und die finale Frage ist natürlich, ob es schmeckt. Ich sage mal so… es war eine Erfahrung, aber in den Reigen der Leibspeisen hat es diese spezielle Zusammenstellung dann leider doch nicht geschafft. Konsequent bestellt Maila die normale Variante… und ist sehr zufrieden.

Guten Appetit!

2 Kommentare zu „So noch nicht gesehen: Hamburguesa con patacones“

    1. Zumindest interessant. Ganz ehrlich, ich mag Hamburger (die besten machen wir natürlich selbst hier an Bord) und auch Patacones. Doch in solch enger Beziehungen?! Vielleicht sollten sie doch in getrennten Appartments serviert werden… 🤪

      Was übrigens auch an Bord leicht zu machen und sehr lecker ist, sind Bananen-Pommen. Einfach grüne Kochbananen in Pommes-Streifen schneiden, etwas salzen und pfeffern, dann (hier natürlich im Topf) frittieren… das isst sogar unsere anspruchsvolle Tochter! 😋

      Liebe Grüße,
      Micha

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