Samuel über die Tierwelt im Beagle-Kanal

Der Beagle-Kanal ist ein enger, mit viel Kelp (eine sehr zähe Seepflanze) bewachsener Kanal. Direkt am Anfang haben wir sehr verspielte Delfine getroffene, aber keine Commersondelfine. Die haben uns ein bisschen begleitet. Als wir weiter drin waren gingen sie aber wieder.

Papa hat erzählt, dass er am Ufer einen Blas gesehen hat. Aber der war zu weit weg. Dann kamen wir an eine Stelle, wo rechts von uns ganz viel Kelp war. Dort ist eine Schar Robben umher geschwommen und die haben, wie es aussah, gespielt.

Und um das noch zu toppen hat ein Wal beschlossen, jetzt doch auch mal seinen Senf dazu zu geben. Der hat auf Höhe der Robben geblasen und natürlich sind wir hingefahren. Würdet ihr das nicht auch tun, wenn ihr das zweite Mal in eurem Leben Wale seht?

Wal backbord voraus!

Dann sind wir dem Wal jedenfalls hinter her gefahren, und ich musste Papa, wenn er zu nah ans Kelp kommt, warnen. Der Wal hielt sich einige Zeit vor uns, und so konnten wir feststellen, dass es sich um einen Buckelwal handelte. Aber auch der verabschiedete sich viel zu früh.

Dann kamen wir immer näher an den Punkt, an dem uns eine Überraschung erwartete. Papa wollte nicht sagen was es war. Und dann waren wir endlich da. Die Überraschung war eine Insel voll mit Magellanpinguinen. Manchmal haben wir sogar welche tauchen gesehen.

Maila hat dann da auf dem Meeresboden einen Seestern gesehen. Als wir weiter gefahren sind, mussten Maila und ich nach vorne, weil jetzt der „gefährliche“ Teil anfing.

Kelp voraus!

Mama hat Angst davor gehabt, weil da so viel Kelp sein sollte. Und das kann ich nur bestätigen. Kelp, Kelp und Kelp. Egal wohin man im Wasser schaute, dort war Kelp.

Da sahen wir noch ein Guanako, das größte Landtier in Feuerland. Das ist auch recht selten. Zumindest stand das im Buch über Feuerland.

Einschub von Maila: Danach haben wir im Beagle-Kanal eine Gruppe – wir glauben – Seelöwen gesehen. Sie lagen auf einem großen Stein auf einem Platz, wo nicht so viel Vogelkacke war, wie sonst auf dem Stein. Aber trotzdem noch ein bisschen.

Ab und zu haben wir auch startende Albatrosse gesehen. Fragt mich nicht warum, aber die haben mit ihrem Hinterteil dabei immer gewackelt. Das war lustig.

Als wir von der Antarktis zurück waren, haben wir noch in einer schönen Ankerbucht geankert. Dort haben wir dann auch einen mega-süßen, gut getarnten Fuchs gesehen. Bei einem Landspaziergang haben wir einen mega-kleinen Vogel gesehen und einen großen Beckenknochen gefunden. Den haben wir leider nicht mit genommen.

Samuel

Fazit von Maila: Wir haben im Beagle-Kanal viele schöne Tiere gesehen. Das hat total Spaß gemacht!

2 Kommentare zu „Samuel über die Tierwelt im Beagle-Kanal“

  1. Wenn man genau hinschaut, „laufen“ die Albatrosse beim Start über’s Wasser. Dadurch das Hinternwackeln.
    Schöner Beitrag! Wir verfolgen schon sehr lange Eure Fahrt.
    Zur liegen wie vor Antigua fest und warten auf günstiges Wetter für die (vorzeitige) Heimfahrt.
    Grüsse von der Samira

    Gefällt 2 Personen

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