Sightseeing in Buenos Aires (1)

Natürlich kann man in einer Stadt wie Buenos Aires die ganz banalen touristischen Themen nicht vernachlässigen. So machten auch wir uns gleich mehrmals auf den Weg, die „eigentlichen Sehenswürdigkeiten“ dieser Stadt zu erkunden.

Die Innenstadt von Buenos Aires wird allgemein „Microcentro“ genannt, das Zentrum der Hauptstadt und zugleich des ganzen Landes. Am ältesten und wichtigsten Platz der Stadt, dem „Plaza de Mayo“ finden sich unter anderem der Präsidentenpalast „Casa Rosada“…

… sowie die „Catedral Metropolitan“.

Der Besuch letzterer war dann auch ein sehr ungewöhnliches Erlebnis. Nicht der Umstand eines gerade parallel zu den Touristenströmen abgehaltenen Gottesdienstes wirkte befremdlich, sondern vielmehr die vom landesweiten, in Buenos Aires direkt vor der Kathedrale auf dem Platz stattfindenden, „CantArgentina“-Festivals herein drückende Musik wollte so überhaupt nicht passen… was für eine Kakophonie!

Die musikalische Hälfte der Crew tanzt auf CantArgentina :-)

Natürlich darf auch ein Blick auf den Obelisken nicht fehlen.

In der „Calle Florida“, wichtigste Fußgängerzone der Stadt, fanden wir auch Heiligabend bei 32° noch letzte Weihnachtsgeschenke.

Galeria Pacifico

Dabei war der Ruf „Cambio“ allgegenwärtig: alle paar Meter pries ein halblegaler Geldwechsler mit diesem Ruf seine Dienste an. Hier hätten wir wohl tatsächlich auch US-Dollar bekommen können. Auf offiziellem Wege im Bankenviertel war das jedenfalls nicht möglich.

Das neu gestaltete Hafenviertel „Puerto Madero“ befand sich ebenfalls gleich um die Ecke. Anfang der 90er Jahre noch in Ruinen gelegen, ist es nun der jüngste, am Höchsten in den Himmel ragende und teuerste Stadtteil von Buenos Aires, der zudem das größte Naturreservat der Stadt beherbergt. Und auch hier ist die Musik des argentinischen Herzens präsent… die Puente de la Mujer soll ein tanzendes Tangopärchen symbolisieren.

Der alte, neue Hafen

Das nördlich vom Zentrum gelegene „Retiro“ war für uns eher ein mit Uber oder Fahrrad zu nehmender Durchgang zu den offiziellen Stellen der Prefectura Naval sowie Migration, einer Tankstelle (Dank nochmal dem Fahrer, welcher so entspannt meine vollen Dieselkanister transportierte) oder zum Einkaufen. Dabei ist dieses Viertel von Gegensätzen geprägt.

Bahnhofsvorplatz in Retiro

Verkehrsknotenpunkte von Bussen, Bahn, Fähren und Kreuzfahrern liegen direkt neben dem gepflegt-beeindruckendem Zentrum sowie der „Villa 31“. Letzteres ist eine gigantische „Hüttensiedlung“ zwischen Bahnhöfen, Gleisen und vielbefahrenen Straßen. Armut trifft Kreativität. Die „Hütten“ reichen mit bis zu fünf Stockwerken, die nie einen Statiker oder Architekten gesehen haben bis auf Griffweite zur auf Stelzen vorbeiführenden Autobahn… man hat das Gefühl, im Vorbeifahren die Wäsche abnehmen zu können! Trotzdem war es genau hier, wo in der Vorweihnachtszeit der abendliche Lichterglanz der Fenster am hellsten schien.

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