Archipiélago de San Blas / Guna Yala

5. Juli 2021
Das San Blas Archipel ist jetzt zumindest bei Europrn nicht so bekannt wie es die Balearen oder Kanaren sind. Viele Blauwassersegler haben aber sicher schon davon geht. Vor der panamaischen Kte am swestlichen Ende der Karibik liegt es weitab vom tlichen Inselbogen der klassischen Karibik. Lediglich die Ne zum Panamakanal bringt es auf den Tnplan nicht weniger Segelboote. Diese schwmen dann meist vom schsten Flecken der Karibik. Nun gut. Wir segeln ja falsch herum und werden die klassische Karibik nicht eingehender erkunden. Doch San Blas lassen wir uns nicht entgehen! Nennt man das schon Rosinenpicken?! ;-)
Das Gebiet erstreckt sich er fast 200km panamaische Kte. Dabei ist das westliche Drittel ganz klar das Zentrum touristischer und seglerischer Aktivit. Er ist leichter erreichbar und umfasst die meisten der insgesamt etwa 350 Insel(che)n.
Der Name San Blas ist im Grunde veraltet und insbesondere bei der lokalen Bevkerung wenig beliebt. Dazu muss man wissen, dass der gesamte Ktenstreifen bis runter nach Kolumbien ein seit 1930 von den indigenen Kuna Indianern autonom verwaltetes Gebiet ist. Und diese nennen ihr Land nun einmal Guna Yala Der Name Archipiago de San Blas ist dagegen (natlich) spanischer Provenienz.
Hier tummeln wir uns nun also schon gut eine Woche. Ja, es ist sch. So richtig klischeehaft ankern wir von Korallenriffen geschzt neben kleinen Palmeninseln. Rundherum platschen Pelikane auf der Jagd ins warme Wasser. Wir tun es ihnen zum Vergnen gleich. Beim Schnorcheln sehen wir viele Fische und Korallen, hin und wieder auch mal Rochen und Haie. Fast schon paradiesische Zustde?!
Andererseits merkt man zumindest im westlichen Teil des Archipels schon eine gewisse Orientierung auf die segelnden Devisenbringer. Bezeichnet der (im rigen hervorragende!) Revierfrer von Eric Bauhaus so manche Insel noch als uninhabited, sieht die Realit anders aus. Auf praktisch jedem kleinen Flecken Land finden sich ein paar Hten, teilweise wohl nur vorergehend, faktisch aber meist durchggig bewohnt. Mancherorts werden Ankergebren (z.B. 10$ pro Monat als Mindestzeitraum in den Holandes Cays) oder sogar Strandnutzungsgebren (z.B. 3$ pro Person auf BBQ Island) erhoben. Meist mehrmals am Tag kommt ein Boot vorbei und bietet Langusten, Molas oder sonst etwas feil. Von den vielen anderen Segelbooten und vor allem (gerne Charter-)Katamaranen will ich hier jetzt gar nicht erst anfangen. Und leider sehen wir auch immer wieder in Plastik daherkommende Umweltsden vorbei treiben. Willkommen in der Karibik?!
Wir haben uns inzwischen Gedanken darer gemacht, wo wir Panama verlassen wollen. Die ursprgliche Option Linton Bay Marina (Peruto Lindo) bedeutet vom potenziellen Wendepunkt eine Rkfahrt von mindestens 60sm sowie dann etwa 250sm bis ins kolumbianische Cartagena. Daher haben wir uns nun f die Alternative entschieden. Wir tingeln etwa 90sm weiter an der Kte durch das ganze Gebiet der Kuna. Richtung Sost soll es wohl auch ursprglicher und weniger touristisch sein. Mal schauen. In Obaldia nahe der kolumbianischen Grenze klarieren wir dann aus und haben nur 150sm bis nach Cartagena vor uns. Das ist insgesamt also kzer und abwechslungsreicher.
Wir halten euch auf dem Laufenden! Zumindest bis Olbadia werden wir aber voraussichtlich kein normales Internet haben. Berichte werden daher ohne Bilder daher kommen. Diese werden gegebenenfalls (wie gewohnt) nachgereicht.

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