Maila unterwegs auf Lanzarote

Wir haben uns ein Mietauto gemietet für das Wochenende und haben damit die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Am tollsten fand ich zwei Sachen:

Das erste waren die Feuerberge (Timanfaya). Das sind Vulkane, die vor etwa 300 Jahren für sechs Jahre ausgebrochen sind und alles war voller ausgetrockneter Lava. Das konnte man nur mit einem Bus machen, weil wir da durch die Vulkane gefahren sind. Wir haben auch kleine Vulkane gesehen, wo wir im Bus, ohne irgendwo hochzufahren den Krater gesehen haben. Dann sind wir einen Vulkan hochgefahren und dann ging es steile Kurven. Wir haben meistens da angehalten, wo es gerade runter ging und natürlich musste ich genau da sitzen, wo man genau runter guckte. Ich hatte ein bisschen Angst, aber ich fand es auch cool, dass man soweit runter gucken konnte. Das haben wir ganz viel gemacht, aber manchmal haben wir auch an Stellen angehalten wo die Lava aussah wie Tropfen, die gerade runterfallen. Als wir nach langem Fahren wieder oben angekommen sind, konnte man ganz viele andere Vulkane sehen, die einen Krater hatten, aber bei dem Vulkan wo wir hochgefahren sind konnte man auch den Krater sehen und das war auch ein bisschen gruselig. Als als wir wieder runtergefahren waren, ganz schön steil und kurvig abwärts und wieder bei der Station waren, war ich ein bisschen erleichtert, aber auch ein bisschen traurig, dass die tolle Fahrt vorbei war.

Wir sind auch in einen Kaktusgarten gegangen, wo so ein berühmter Künstler (César Manrique) einen großen Metallkaktus für der Tür gebaut hatte. Draußen waren auch Kakteen, da wurden diese Läuse für rote Farbstoffe (Cochenille) gezüchtet. Drinnen waren tausende und über Millionen Kakteen. Es gab welche, die so groß waren wie Bäume oder welche, die sahen aus wie eine Trommel, auf die man sich draufsetzen konnte, aber die waren picksig und es waren ein paar da, die sahen aus wie Blumen. Ich bin sofort losgerannt mit meiner Kamera und wollte von jedem Kaktus ein Bild machen. Leider war nach einer Zeit die Speicherkarte voll und dann konnte ich keine Fotos mehr machen. Da gab es auch einen See mit ganz vielen Fischen und einer Brücke. Oben auf einem Hügel, wo man durch die heiße Sonne laufen musste, da war eine Windmühle. Da konnte man reingehen und sich angucken, wie das von innen aussieht. Aber das war jetzt für die Kinder nicht so spannend. Dann sind wir wieder runter gegangen. Da haben wir auch bemerkt, dass am Wegesrand ganz vielen Mini-Kakteen standen. Da gab es auch einen kleinen Shop und da habe ich mir einen kleinen, eckigen Spiegel gekauft wo außen ein paar Kaktussorten gezeigt werden. Da war es richtig toll mit den ganzen Kakteen.

Wieder im Hafen haben wir erstmal beschlossen, in den Pool zu gehen, weil es da einen kleinen Pool gibt, der ein bisschen mehr als einen Meter tief ist. Da sind wir erstmal hingegangen und haben gebadet. Danach, als der Pool geschlossen wurde, als wir gegangen sind, haben wir gesehen, dass der Pool voller Möwen war, obwohl da ein Schild stand „Pool Closed!“ Die Möwen wissen wohl, wenn das Schild dran ist und keiner mehr im Pool ist, sind die Möwen dran.

Nächstes Mal erzähle noch mehr vom Baden auf Lanzarote.

Maila

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