Magellan-Pinguine bei Punta Tombo

So heimelig es in Rawson auch gewesen sein mag, es zog uns weiter… und sei es auch nur ein kurzer Hüpfer von gut 40sm. Gerne wären wir auch so losgefahren, dass wir mal nicht bei Dunkelheit ankommen würden. Dagegen sprachen jedoch nicht nur die Gezeiten – bei Niedrigwasser ist kein Rauskommen – sondern insbesondere auch die windige Wettervorhersage. Tatsächlich war der Hafen offiziell sogar noch gesperrt und die gesamte Fischereiflotte, die sonst unabhängig von Tages- oder Nachtzeit bei Hochwasser immer draußen ist, lag fest. Doch die allmächtige Preferctura Naval zeigte sich einsichtig und ließ uns ziehen.

Leb wohl Rawson!

So tasteten wir uns also doch mal wieder in der Nacht an die Küste bei Punta Tombo, stoppten rasch auf, als die Wassertiefe entgegen der Karte rasant abnahm und warfen den Anker nur wenige hundert Meter vor einer der weltweit größten Kolonie von Magellan-Pinguinen, die hier von Dezember bis März zum Brüten herkommen. Entsprechend voll war es auch an Land und im Wasser rund um die Samai.

Da waren also zum ersten Mal so richtig viele Pinguine in freier Natur zu sehen… es sollten noch viele folgen!

Hier verbrachten wir (natürlich als einziges Boot in der Bucht ;-) zwei windig-sonnige Tage, bevor sich mal wieder so eine Art Wetterfenster für den weiteren Weg nach Süden auftat. Zwar nicht reines Segelvergnügen, aber immerhin auch kein Wind von vorne. Dementsprechend ereignislos waren die etwas mehr als 200sm nach Deseado. Dort sollten wir dann aber mal so richtig Wind abbekommen.

Auf Wiedersehen(?) Punta Tombo

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