Bis Land’s End und weiter…

Nach den erhebenden Erlebnissen in der Sunny Cove segelten wir weiter nach Westen. Und hier ist es dann tatsächlich passiert: am Sonntag, d. 21. Juli 2019 um 14:27 UTC+1 wurden von der Samai (bei gleichzeitiger Anwesenheit von La Skipper!) Delfine gesichtet. So richtig in echt. Ok, sie sind eigentlich nur einmal quer durchgezogen, haben dafür aber immerhin ein paar hübsche Sprünge hingelegt. Um die ganze Tragweite dieses Ereignisses zu erfassen muss man wissen, dass meine liebe Frau es tatsächlich geschafft hat, noch nie Delfine von Bord eines Segelbootes zu sichten. Also wirklich noch nie! Entsprechend aufgeregt hallten die Freudenschreie durch das Boot. Aber das wird sich sicher noch beruhigen.

Endlich!

Plymouth war als Einkaufsstopp eingeplant. Dementsprechend lagen wir in der etwas abseitigen King Point Marina, in der sich auch „Princess Yachts“ eingemietet hat um Ihren überdimensionierten Motorbooten hier den letzten Schliff vor der Auslieferung zu verpassen. Für uns war das schlagende Argument, dass sich sowohl Aldi als auch Lidl in entspannter Fußläufigkeit befinden. Gerade in letzterem waren die Konsequenzen der Internationalisierung am eigenen Leib erfahrbar: man fühlt sich wie in einem x-beliebigen Lidl in Deutschland… die identischen Marken unterschieden sich nur in der englischen Aufschrift. Mit einem längeren Fußmarsch ließen sich sogar neue Dinghy-Paddel besorgen. Nur das Handy-Problem hat sich nun doch als Totalschaden herausgestellt. In der Ladebuchse fehlen Pins, die sind natürlich nicht so leicht zu ersetzen und über 200 Pfund in ein altes iPhone 6s zu investieren… also wirklich, so dicke haben wir es wahrlich nicht.

Und dann zeigte der Englische Sommer noch die eine Facette, welche uns bisher vorenthalten wurde. Etwas, ohne dass ein Aufenthalt in England einfach nicht komplett ist: Nebel! Bei teilweise deutlich unter 100m Sichtweite hallten von der Bucht die Schallsignale rüber und auch das abendliche Verholen in die benachbarte Ankerbucht fand unter Radar statt. Am nächsten Morgen dann weiter zum TO-Stützpunkt Penzance… über diese Perle habe ich ja schon berichtet.

Den Schlag an Lands’s End vorbei zu den Isles of Scilly konnten wir nahezu segeln… und dabei auch erneut die jahrelang vermissten Meeressäuger sichten. Dieses Mal haben sie uns sogar eine Zeitlang begleitet. In der gewählten Ankerbucht vor Tresco kam es dann noch besser: wir hatten unsere eigene private Bucht-Robbe! Doch von den Isles of Scilly wird dann demnächst erstmals La Skipper berichten.

Wolf Rock vor Land’s End

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