Ausrüstungsprobleme auf Langfahrt (2): Verluste

Immer mal wieder gehen Sachen irreparabel kaputt, einfach nur über Bord oder werden auch partout nur nicht mehr gefunden.

  • Taschenlampe: Sie ist weg. Einfach nur weg. Keine Ahnung wohin. Schade! Wenigstens haben wir noch eine starke Tauchtaschenlampe als Ersatz dabei.
  • Dinghy-Paddel: Beim Anlanden in der schönen Sunny Cove machte es plötzlich laut „Knack“ und schon war eines der Paddel gebrochen. In Plymouth konnte Ersatz beschafft werden.
  • Toaster: Ja, er war alt und hatte sich seine Rente eigentlich schon längst verdient. In Südamerika wollte er dann gar nicht mehr so recht. In Buenos Aires wurde ein neuer Toaster gekauft und der argentinische Stromanschluss durch einen europäischen Schuko-Stecker ersetzt. Und der Brötchenaufsatz ist, nachdem La Skipper den Hebel abgebrochen hatte, nun mit Bordmitteln oben festgesetzt.
  • Harken-Umlenkrolle: Mit der Rolle wurde eine Schot des Parasailor umgelenkt. Beim Abbauen war der Skipper kurz unkonzentriert und es machte „Platsch“. Ersatz wurde in Buenos Aires erworben.
  • Kugelschrauben Bimini/Kuchenbude: An diesen (ich nenne sie mangels Wissen um den korrekten Namen mal) „Kugelschrauben“ werden die Seitenteile der Kuchenbude zusätzlich am Bimini-Gestänge befestigt. Bei einer Durchsicht fiel auf, dass derer drei fehlten. Einfach so weg. Die restlichen Schrauben wurden mit Locktite behandelt und Ersatz inzwischen bei uns angekommen (Dank an Ralf von Z-Line).
  • Kugelfender: Einer unserer zwei „großen“ Kugelfender hatte es bei starkem auflandigen Wind am AFASyN-Steg in Ushuaia erwischt. Das große Loch ließ sich auch nicht mehr flicken.
  • Fendersocken: Wenn schon die Fender leiden, was sollen da erst die Fendersocken groß von sich geben als ein leises „Adieu“?!
  • Dinghy-Stöpsel: Am Heck eines Dinghy ist ein Wasserablauf, der sich mit einem Stöpsel verschließen lässt. Natürlich ist dieser Stöpsel befestigt. Die Knoten muss man nicht einmal selbst machen, das kommt fertig aus der Tüte. Und eben so ein Knoten hatte sich spontan gelöst. Zum Glück hatten wir noch einen zweiten Stöpsel an Bord. Eigentlich nur „aus Versehen“… mir war mal ein kleines Plastikteil kaputt gegangen und da kam dann gleich ein komplettes Ersatzset an Bord…
  • Opferanoden am Propeller: Im Zuge meines Badespaßes in chilenischen Buchten stellte ich verwundert fest, dass das da am Propeller schon etwas komisch aussah. Kein Wunder, schließlich glänzten die Opferanoden komplett durch Abwesenheit. Nun gut, ein Jahr ist vorüber und für diese Zeit stand ohnehin deren Erneuerung auf der Liste… wurde in Valdivia erledigt.

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