Fotochallenge 30 – hinten

Cartagena, 19. September 2021

Immer sonntags gibt es im Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ von ROYUSCH-UNTERWEGS den Aufruf, zu einem Thema (genau) ein Foto zu verlinken. Aktuell geht es um „hinten“.

Heute machen wir es uns mal richtig leicht. Kein verzwickter Blickwinkel, kein Perspektivenwechsel, einfach nur platt von hinten

Der 1932 in Medellin geborene Maler und Bildhauer Fernando Botero war mir bis vor kurzen kein Begriff. Das hat sich in Kolumbien geändert. Der nach eigener Aussage „kolumbianischste aller kolumbianischen Maler“ ist hier berühmt und sehr präsent. Ein eigenes Museum in Bogotá, eine ganze Etage im Museo de Antioquia in Medellin. Dazu immer wieder mehr oder weniger seiner großen Bronzestatuen im Stadtbild. Allen voran natürlich in seiner Geburtsstadt Medellin, aber auch in Bogota, Cali oder hier in Cartagena. Auch international gehen seine Werke gerne auf Reisen, beispielsweise 1998 in Bamberg oder 2007 sogar in unserer Heimatstadt Berlin.

Langer Rede kurzer Sinn… im Botero Museum von Bogotá bekommen wir einen guten Eindruck von dem kreativen Schaffen dieses Mannes mit seiner ganz speziellen Wahrnehmung (nicht nur) menschlicher Körperproportionen. Bei ihm sind sogar ein Skelett, der Gekreuzigte und die Mona Lisa vorsichtig gesagt „moppelig“. So auch dieses Paar mit Hintern… ähem… von hinten.

Bronze von Fernando Botero im Museo Botero Bogotá