Diese Zahl scheint tatsächlich irgendwie magisch. Im Aufruf werden schon einige Beispiele (Dreifaltigkeit etc.) genannt. Auch in der Popkultur scheint dem Konzept der Trilogie etwas Besonderes anzuhaften. Oft treten Bücher und Filme im Dreierpack auf. Und wenn es später mehr wird, gibt es schon mal drei Trilogien oder der Autor bezeichnet sein Werk als „fünfteilige Trilogie“ (Handtuch nicht vergessen! ;-).
An Bord der Samai sind die Drei Fragezeichen aktuell fast täglich präsent, seitdem die Familie beschlossen hat, sich beginnend mit der ersten Folge durch das gesamte Werk zu hören. Aber was für ein Fotomotiv können wir zu diesem Thema bieten? Der Skipper denkt an das (allerdings gerade erst kürzlich in einem anderen Beitrag veröffentlichte) Bild einer dreifachen Selektion Gerstenkaltschale. Die Familie überstimmt diese Idee.
Schließlich ist es Samuel, der das heutige Bild auf seinem Handy raussucht. Schon in Ecuador, spätestens aber in Costa Rica hat er sein Faible für Vogelbeobachtungen entdeckt. Seit Panama haben wir auch ein gutes Fernrohr an Bord. Durch so eines ist bei einer Beobachtungstour in Monteverde (Costa Rica) unser Bild eines Dreilappenkotinga entstanden. Dieser Vogel findet sich nur in Mittelamerika von Honduras bis Panama. Das namensgebende Männchen ist unverkennbar. Über dem dunkel geröteten Körper leuchten Brust und Kopf in weiß. Und vom Schnabel hängen drei nackte Kehllappen. Ein Vogel, der in Erinnerung bleibt!
Dieser Tage fällt die Entscheidung, von Guna Yala nicht zurück nach Puerto Lindo, sondern den ganzen Weg weiter nach Obaldia zu fahren. Unter dem Strich ist das kürzer und führt über weniger ausgetretene Pfade. Doch vorher fahren vor noch ein kleines Stück zurück. Insbesondere die ursprünglich für den Rückweg vorgesehene Gunboat Island wollen wir uns nicht entgehen lassen. Korallenriffe bilden ein großes Dreieck. Am Rand liegt eine angeblich unbewohnte Insel mit Palmen und Strand. Postkartenidylle!?
Schon bei der Anfahrt sehen wir Hütten und Boote auf die anscheinend doch nicht so unbewohnten Insel. Ja, hier im Westen von Guna Yala hat sich in den letzten Jahren wohl wirklich was getan. Wir befürchten erneut zwiespältige Erfahrungen, doch wir werden positiv überrascht. Alles ist und bleibt entspannt. Auf der Insel wird noch an den Hütten gewerkelt, Fischer fahren vorbei, hin und wieder bieten Kanus ihre frischen Langusten an, immer wird freundlich gewunken. Ja, so in etwa hatten wir uns das gewünscht. Alles kann… nichts muss!
Doch es ist leider nicht alles perfekt. Schon vor ein paar Tagen hat es unser iSUP (aufblasbares Stand-Up-Paddle-Bord) erwischt. Die Seitennaht musste ich vorher schon ein paarmal flicken. Jetzt gibt es den großen Knall. Noch deutlich unter dem empfohlenen Maximaldruck platzt eben diese Naht lautstark auf. Ein Loch von gut 20cm Länge. Wir verstauen das Wrack erst einmal wieder in seiner Tasche. Der Skipper schwankt noch, ob ein Rettungsversuch Sinn macht oder reine Kleberverschwendung ist.
Nun wollen wir nach einer (nicht nur) gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder unsere Drohne fliegen lassen. Asche auf unser Haupt, wir haben sie wirklich deutlich weniger fliegen lassen, als ursprünglich geplant. Doch nun möchte La Skipper definitiv und endlich mal schöne Luftbilder von unserer Samai in blauem Wasser vor palmenbedeckter Insel. So soll es sein. Sie baut die Drohne zusammen, der Skipper zieht nochmal die Muttern nach und macht sich dann an die angefragte Kalibrierung. Mehrfach. Streng nach Anleitung. Aber irgendwie scheint da was nicht zu klappen. Nun gut. Für einen ganz kurzen Probeflug sollte es reichen… nicht wahr? Falsch gedacht. Kaum drehen sich die Rotoren, da hebt die Drohne ab. Wohlgemerkt ohne, dass ein entsprechender Befehl von der Fernbedienung kommt. Sie steigt hoch, fliegt weg, hört nicht wirklich auf die Steuerbefehle, ignoriert offensichtlich selbst die „Coming Home“-Funktion, nähert sich trotzdem mal wieder an, fliegt über den Mast, dreht ab zu Insel und rast wieder davon. Ein Vibrieren in der Fernbedienung. Batterie (schon) leer? Sie scheint hinter der Insel runterzugehen. Wie weit dahinter ist schwer bis gar nicht abzuschätzen. Plötzlich ist sie verschwunden.
Bald schon ward sie nicht mehr gesehen :-(
Doch es ist ja eine Drohne, die wasserdicht und schwimmfähig ist. Zumindest laut Werbung. Dinghy runter und losgefahren. Die freundlichen Kunas auf der Insel zeigen aufs Wasser, doch ist das wohl eher als ebenso gut gemeinte wie hilflose Geste zu verstehen. Samuel und ich fahren den weit bis hinter die Insel reichenden, flachen Bereich ab. Nichts zu sehen, weder über noch unter Wasser erspähen wir die grell-orange Drohne. Die Kuna schauen zur Sicherheit noch ihre Palmen ab. Wir tun es ihnen gleich. Nichts.
Der Verlust schmerzt gleich mehrfach. Zunächst natürlich, dass die Drohne weg ist. Dazu kommt, dass es letztlich eine liebe Dauerleihgabe war (reumütiger Augenaufschlag an V. – SORRY!!!). Zu guter Letzt ärgern wir uns sehr über die damit verbundene Umweltverschmutzung. Wir trösten uns leidlich mit dem Gedanken, dass unser Müll für Meeresschildkröten weniger verlockend(-tödlich) ist, als die unzähligen umhertreibenden Plastiktüten.
Da hilft nur Ablenkung. Rund herum schwappen Wellen über Korallenriffe. Flossen, Brille und Schnorchel raus, Dinghy runter gelassen, rasch rübergefahren, rein ins Wasser mit dem kleinen Dingy-Anker… und mit uns. Während die Mädels am Innenriff bleiben, schnorcheln die Jungs auch mal raus zum Außenriff. Auch auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird kommen nun also schon wieder bunte Unterwasserimpressionen… ;-)
Für den zweite Stopp fahren wir dorthin, wo sich immer wieder Pelikane in Wasser stürzen. Schnell wissen wir warum. Riesige Schwärme kleiner Fische sind ein reichhaltiges Buffet. Wir lassen uns umhertreiben, genießen die Unterwasserwelt, kommen auf andere Gedanken…
Ein schöner Ausklang bei der (fast) perfekten Postkartenidylle Gunboat Island.
In einem Swimming Pool sieht man doch keine Tiere. Werdet ihr vielleicht denken. Das stimmt auch, nur liegt die Samai ja nicht in einem Swimming Pool sondern in einer Bucht. Sie heißt ganz zufälligerweise Swimming Pool. In Buchten gibt es auch mehr Tiere, über die ich berichten kann als in einem Swimming Pool.
Begonnen hat alles mit dem ersten Schnorcheln. Ich steige ins Wasser und tauche die drei Meter bis zum Grund. Dort liegen riesige Muscheln.
Als Maila und Mama ebenfalls reinkommen wollen, sehe ich eine Bewegung. Ich drehe mich zu ihr um und mein Puls wird schneller. Das Adrenalin durchflutet meinen Körper und ich kriege nur noch schwer Luft. Äußerlich lasse ich mir nichts anmerken, aber meine Gedanken rasen. Vor meinen Augen schwimmt ein Hai entlang. Er hat eine lange Schnauze und einen sehr dicken Bauch. Sein Schwanz wird dann wieder dünn. Er sieht äußerst unförmig aus und gar nicht wie die Haie auf Galápagos. Dort wurde uns auch gesagt, dass die Haie nichts tun würden. Hier weiß ich das nicht.
Der Hai umkreist unser Boot. Ich habe bereits ein paar Bücher über Haie gelesen und weiß, dass man sich ruhig verhalten soll. Genau das tue ich auch. Die Kamera habe ich leider nicht mit unter Wasser, sodass ich kein Bild machen kann. Als die Kamera endlich da ist, ist der Hai wie vom Meer verschluckt. Papa kommt auch noch mit rein und findet den Hai. Er erzählt uns im Nachhinein davon. Währenddessen bin ich immer wieder hinuntergetaucht um die Muscheln und die dort lebenden Fische zu fotografieren.
Als wir von Land abgewiesen wurden, sind wir zu einem Korallenriff gefahren, das auch noch im „Swimming Pool“ liegt. Papa und ich wurden von den Frauen zu dem Riff gebracht und sind abgesprungen. Uns empfängt ein eher trostloser, sandiger Anblick. Das Korallenriff liegt ja auch noch etwa 20 Meter neben uns. Die Kamera ist bei diesem Schnorchelgang fast im Dauereinsatz. Wir sehen Fische, die zur sogenannte Gruppe der Grunzer gehören. Auch viele andere kleinere Fische.
Wir schwimmen gegen die Strömung und entdecken plötzlich einen Rochen. Maila hat auch schon am Vortag einige Rochen am Meeresgrund gesehen, aber die waren mehr bräunlich. Der jetzt war schwarz mit hunderten weißen Punkten. Einen solchen Rochen haben wir schon mal gesehen. In der Mangrovenfahrt auf Galápagos. Maya hat in dem Zusammenhang den Namen Adlerrochen erwähnt. Einen solchen Rochen haben wir auch jetzt vor uns. Er gleitet elegant durch das Wasser. Am Anfang seines Schwanzes befindet sich ein Giftstachel, der deutlich zu sehen war. Ich knipse Fotos und mache Videos.
Großer Rochen vom Boot ausAdlerrochen beim Schnorcheln
Als er uns wieder verlassen hat, lassen wir uns mit der Strömung zurücktreiben. Plötzlich sehe ich eine Koralle am Boden, die die Form eines Riffhais hat. Ich deute darauf und die Koralle bewegt sich. Es war offenbar doch keine Koralle sondern ein echter Riffhai, der sich auf dem Meeresboden ausgeruht hat.
Er schwimmt weg und wir tun es ihm gleich. Der Weg zur Samai ist nicht so weit, weshalb wir zurück schwimmen. Auf dem Rückweg sehen wir einen Schwarm kleiner Kalmare sowie am Boden einige Seegurken oder so etwas in der Art.
Zum Schluss dieses Artikels möchte ich noch einige Informationen über die Tiere geben, die wir ohne Zweifel identifizieren können.
Adlerrochen: Der Adlerrochen zählt zur Gattung der Aetobatus und zu dem Stechrochenartigen. Das Verbreitungsgebiet der Adlerrochen ist Weltweit in allen tropischen und subtropischen Meeren
Riffhai: Es gibt vier Arten von Riffhaien. Den Grauen Riffhai, Karibischen Riffhai, den Weiß- und Schwarzspitzen-Riffhai. Alle Arten bis auf den Weißspitzen-Riffhai gehören zur Gattung der Carcharhinus. Der Weißspitzen-Riffhai gehört zur Gattung der Triaenodonen und wie die anderen drei Riffhaiarten zur Ordnung der Grundhaie. Sie alle werden auch zur Familie der Requiemhaie gezählt.
Unser Schnorchelgang im Swimming Pool war also durchaus mit einigen Schockmomenten verbunden, aber das Gefühl mit einem Hai zu Schwimmen ist einmalig!
Die der Küste am weitesten vorgelagerten Holandes Cays, eine Gruppe von 21 durch ein 7sm-Riff gut geschützter Inseln, versprechen klares Wasser, natürliche Schönheit und einfache Navigation. Das macht sie entsprechend beliebt. Trotzdem wollen wir den am östlichen Rand gelegenen „Swimming Pool Anchorage“ einen Besuch abstatten. Angeblich ist das der beliebteste Ankerplatz des gesamten San Blas Archipels! Er liegt direkt vor der sogenannten BBQ-Island, die ihren Namen von regelmäßigen Grillabenden hier liegender Crews hat. Dafür stehe sogar ein aus Rumpfresten einer bei Nacht ein- und dabei aufgelaufenen Yacht bestehender Tisch bereit. Soweit die Theorie.
Sonnige Anfahrt…gleich dahinter liegt das Ziel!
Bei unserer Ankunft sind wir das vierte Boot im Swimming Pool. Nach kurzer Rumpf-Streicheleinheit einer sandig-flachen Untiefe finden wir einen schönen Platz. Der Anker sitzt noch nicht fest, da nimmt schon ein Kuna-Kanu Kurs auf uns. Kurz danach liegt es längsseits und verlangt Ankergebühr. Wir sollen 10$ bezahlen. Dafür dürfen wir dann auch einen ganzen Monat bei den Holandes Cays ankern. Das ist der zu bezahlende Mindestzeitraum. Immerhin bekommen wir eine schöne Quittung. Super.
Teurer Ankerplatz
Wenn wir schon in einem Swimming Pool sind, dann gehen wir natürlich auch schnorcheln. Leider sind unsere Mädels beim Ausflug zum Riff nicht dabei. Maila hat sich eine Ohrentzündung eingefangen und muss ausgerechnet hier und jetzt den Kopf über Wasser halten. Aber wahrscheinlich hätten ihr unsere Sichtungen ohnehin nicht behagt. Doch davon erzählt Samuel das nächste Mal mehr.
Natürlich wollen wir auch einen Ausflug zur BBQ-Insel machen. Dass sich darauf inzwischen mehrere Häuser befinden lässt jedoch ahnen, dass auch hier „moderne Zeiten“ Einzug gehalten haben. So ist es. Wir ziehen noch das Dinghy im flachen Wasser Richtung Strand, da kommt auch schon ein älterer Kuna-Mann auf uns zu. 3$ Strandnutzungsgebühr. Pro Person versteht sich. Mal ganz abgesehen davon, dass wir kein Geld dabei haben, schwindet spontan die Lust auf einen Spaziergang. Wir drehen ab. Ich vermute mal, dass die Zeiten der gemütlichen Grillabende auf BBQ-Island der Vergangenheit angehören. Den „Tisch“ haben wir jedenfalls nicht gesehen. Schade eigentlich…
Schöne Sonnenuntergänge gibt es hier überall gratis! :-)
Zusammenfassend war der Swimming Pool (abgesehen vom Schnorchelausflug der Jungs) eine Enttäuschung. Vielleicht sind die offensichtlich recht neuen Entwicklungen aber auch der Grund, warum es letztlich doch recht leer ist. Uns hält jedenfalls wenig. Mit der Samai verlässt ein anderer Katamaran die Bucht und nur ein einziger Segler verbleibt vor Anker. In der angeblich beliebtesten Bucht des gesamten Archipels. Zufall in der Regenzeit oder doch Resultat monetärer, äh… moderner Zeiten?
Die östlichen Lemmon Cays halten mit dem Wrack bei Dog Island einen touristischen Hotspot bereit, den auch wir uns nicht entgehen lassen können. Der Revierführer schlägt vor, südlich davon vor dem Strand zu ankern. Auf dem AIS sehen wir dort auch immer mal wieder andere Boote. Bei den aktuell südlichen Winden gefällt mir das jedoch nicht wirklich. Warum schaukeln, wenn direkt auf der anderen Seite eine kleine Bucht lockt. Ok, eine Detailkarte oder gar Wegpunkte gibt es nicht. Ein Luftbild sieht jedoch vielversprechend aus. So hangeln wir uns am nördlichen Riff der schmalen Durchfahrt entlang und haben tatsächlich immer mindestens 5m Wassertiefe!
Dahinter öffnet sich fast kreisrund eine bis zu gut 10m tiefe Mulde von etwa 80m Durchmesser. Mitten rein werfen wir den Anker und geben (nur!) 30m Kette. Für diese Wassertiefe eigentlich viel zu wenig, aber wir wollen ja nicht auf ein Flach schwoien. Ganz klar nicht mehr als ein Tagesankerplatz bei ruhigen Bedingungen. Für jetzt also perfekt. Wie auch der Schnorchelgang, von dem Samuel ja schon berichtet hat.
Danach fahren wir immer brav der empfohlenen Route folgend in großem Bogen weiter in Richtung der vor einigen Tagen verworfenen Yansaladup. Zwar liegt nur ein anderes Boot in der Nähe dieser offiziell bewohnten Insel, doch der Skipper möchte mal wieder weiter. „An average yacht can be taken all the way to Misdup through the coral studded-lagoon.“
Da hinten liegt unser Ankerplatz bei Misdup
Wir halten uns an die erprobte Prozedur: Wegpunkte doppelt geprüft im Plotter, Samuel auf der ersten Saling, hochstehende Sonne und langsame Fahrt voraus. Wieder geben nur Verfärbungen im Wasser Hinweise auf Flachstellen und Riffe. Am Ziel werfen wir weit weg von der nächsten Insel, gefühlt mitten im Nirgendwo den Anker. Um uns herum springen Fische, doch zaghafte Angelversuche sind leider nicht von Erfolg gekrönt. Während sich etwas entfernt gut ein halbes Dutzend Boote am „popular anchorage“ tummeln, genießen wir die Ruhe.
Blick auf „popular anchorage“Wir genießen die Ruhe
Doch die Nähe der „Zivilisation“ holt uns auch hier schnell ein. Immer wieder treiben Inseln von abgerissenen Pflanzenteilen (nicht weiter schlimm) und Plastikmüll (Grmpf) an uns vorbei. Die Zusammenstellung deutet wahrlich nicht auf typischen Schiffsabfall hin. Ein paar besonders schöne Exemplare (z.B. einen nahezu leerer Kanister Motorkühlmittel) fischen wir heraus, doch das meiste müssen wir (auch platzbedingt) weitertreiben lassen. Man sollte meinen, dass ein Volk, das am, im und vom Meer lebt ein wenig aufmerksamer mit seiner wichtigsten Ressource umgeht. Doch es sind halt auch „nur Menschen“…
Nicht weit entfernt ragen die spärlichen Reste einer Hütte aus dem Wasser. Der Plotter verzeichnet dort noch eine Insel, doch die ist inzwischen wohl Geschichte. Mit dem Dinghy fahren wir rüber. Der in stoischer Ruhe auf einem Holz sitzende Vogel zeigt sich von uns völlig unbeeindruckt. Derweil laufen wir meist nicht einmal knietief über den sandig-steinigen Grund mitten im Meer. Die Kinder finden ein paar schöne Muscheln und große Seeigelgehäuse.
Samuel: Kurz bevor wir weiterfahren wollen, findet Mama noch eine Muschel. Weil sie sich nicht traut sie aufzuheben, werde ich gerufen und hebe sie auf. Sofort steigt uns ein beißender Gestank in die Nase. Wir spülen die Muschel aus und eine brauen Flüssigkeit, die einen verwesenden Geruch hat, kommt heraus. Wir entscheiden uns, diese Muschel dem Meer zurückzugeben.
Idylle pur.
Hmmm…
Einen zweiten kurzen Stopp machen wir bei einer Sandbank. Abrupt steigt der Meeresboden von fast 10m auf unter 1m. Feinster Sand unter unseren Füßen. Ohne die leider wieder herantreibenden Plastikreste wäre es perfekt.
Jetzt aber lieber schnell zurück zur Samai!
Doch viel Zeit bleibt uns ohnehin nicht. Der Blick zur südlichen Küste verheißt nichts Gutes. Dunkel zieht die Wetterfront heran. Auf dichter vorgelagerten Inseln regnet es schon. So machen wir uns recht schnell auf zur (inzwischen wieder moskitobefreiten) Samai. Morgen geht es weiter. Es gibt noch viel zu entdecken.
Auch bei der Ausfahrt…… ist eines absolut unverzichtbar:Ein zuverlässiger Ausguck!