Der letzte Tag des ach so denkwürdigen Jahres 2020 bringt uns etwas, das wir schon sehr lange nicht mehr erleben durften: 24 Stunden Segeln!
Weht es bei der gestrigen Abfahrt im Río Valdivia anfangs zwar noch kanalisiert auf die Nase, so hilft der Strom dann doch schnell auf den Pazifik. Noch in der Abdeckung ziehen wir das Groß im zweiten Reff hoch. Draußen verzweifeln wir dann erst mal wieder am Abgleich von leichter Südwindvorhersage und kräftigem Westwinderlebnis. Nicht schön, aber segelbar. Die Fock geht raus, der Motor aus, die Samai darf endlich mal wieder das tun, wofür sie letztlich gebaut wurde. Segeln! Angetrieben von pfeifendem Wind pflügt der Rumpf durch rauschende Wellen nach Nordwest Richtung Juan Fernandez. Schon kurz danach werden wir mit den Wettergurus versöhnt. Der Wind dreht schnell auf Süd und wir fliegen raumschots in den Sonnenuntergang.
Endlich wieder Segeln!
Die Crew geht zeitig ins Bett und der Skipper hat das Boot für sich. Eine ruhige, sternenklare Nacht. Nur einmal zeigt sich ein AIS-Signal 10 Meilen achteraus, ansonsten sind wir alleine. Ab ein Uhr beginne ich mein erprobtes Ritual für solche Nächte. In voller Montur (also insbesondere mit Rettungsweste und Lifebelt) lege ich mich auf die kurze Couch im Salon. Der Handywecker wird direkt am Hals unter den Pullover geschoben. Augen zu.
Etwa alle 30 Minuten – mal etwas früher, mal etwas später – ruft die Pflicht. Die ersten Blicke gelten Kurs und Windentwicklung. Danach prüfe ich am aktiven Radarreflektor, ob uns andere Schiffe auf dem Schirm haben. Zeigt das AIS (Automatic Identification System… tolle Erfindung) jemanden in der Gegend? Den Abschluss bildet der obligatorische Rundumblick über den vom Vollmond erleuchteten Pazifik. Nichts. Nächste Runde. Augen zu.
Abgesehen von einer leichten Windabnahme passiert absolut gar nichts. Ja, man könnte eventuell ausreffen, aber dann steht die Fock in der Abdeckung des Groß noch schlechter. Gerade nachts segeln wir ohnehin eher konservativ. Da muss ich mir den Aufwand, im Dunkeln alleine draußen herumzuturnen, nicht wirklich geben. Das ist bei Tageslicht viel entspannter.
Auf dem Pazifik
Eben diesen Tag verbringen wir dann eigentlich recht typisch für den Beginn eines mehrtägigen Törns. Zumindest, wenn es kein Kaffesegeln ist. Samuel liegt fast den ganzen Tag in seine Decke gemummelt im Cockpit und hört ein Hörbuch. Unter Deck wird ihm später pünktlich zum Essen flau. Er stürmt hoch, haut danach aber trotzdem ordentlich rein. Die Jungs essen oben. Maila sitzt am Tag auch stundenlang draußen, schaut auf die Wellen und erlebt Abenteuer ihrer Gedankenwelt. Das kann durchaus anstrengend sein, am Nachmittag schläft sie spontan auf der Couch ein. Gleich neben La Skipper. Die Arme gibt sich ganztägig den zweifelhaften Freuden Ihres „Segelmodus“ hin. Bevorzugt in der Horizontalen. Glücklicherweise ist es keine schwere Seekrankheit, aber anfangs helfen ihr Tee, Vomex und Ruhe am besten durch den Tag.
La Skipper im Segelmodus
Der Skipper kümmert sich derweil um die übrig gebliebenen Kleinigkeiten: Segeln, Frühstück servieren, Betuddeln, Abendessen machen, Abwasch und was sonst noch so anfällt. Gut zu wissen, dass sich das mit steigender Einsatzbereitschaft der Crew schon bald nivelliert.
Ihr leichtes Unwohlsein hat sich La Skipper heute dann auch redlich verdient. Seit Mittags weht es kräftig aus Süd, Böen erreichen inzwischen leicht über 30kn. Die Wellen bauen sich immer mehr auf und schaukeln Boot sowie Crew ordentlich durch. Die Fock ist eingeholt, dafür das Groß zum 1. Reff hochgezogen. Das reicht völlig aus.
Über die Geschwindigkeit kann man auch gut die Wellenperiode ablesen
Jetzt ist es soweit: Vier Stunden nach Deutschland ist nun auch hier Mitternacht! Auf Wiedersehen… besser doch auf Nimmerwiedersehen 2020. Willkommen 2021. Mach es besser als Dein Vorgänger, die Hürde liegt nicht allzu hoch. ;-)
Als erstes klappere ich die Betten ab und gebe jedem ein Neujahrsküsschen. Dann kommen Position (37°14,62’S / 075°48,66’W), Wetter (Süd 6, in Böen 7), Seegang (5, Höhe gut 3m, Periode knapp 10s), Geschwindigkeit über Grund (je nach Welle 6 bis über 10kn), Segel (Groß im 1. Reff) und ein Neujahrsgruß ins Logbuch.
Vor genau einem Jahr segelten wir gerade vor dem argentinischen Mar Del Plata und konnten auf die Entfernung ein bisschen Feuerwerk erkennen. Heute, 200sm nach Valdivia und 260sm vor der Isla Robinson Crusoe, bleibt die Nacht komplett schwarz. Diese Tendenz gilt dieses Jahr aber wohl nicht nur hier auf dem Pazifik. Alles anders. Das ist nicht neu. Daran sind wir inzwischen schon gewöhnt. Leider.
Aber gerade heute ist doch mehr als alles andere der eine Tag im Jahr, an dem der Blick nicht griesgrämig zurück, sondern frohgemut voraus gehen sollte. Schon klar, dass dieses Datum im Grunde nur eine willkürliche, kulturelle geprägte Festlegung ist. Ein Abfallprodukt unseres Kalenders. Zwar verbreitet, aber letztlich doch nur ein Kalender unter vielen auf der Welt. Trotzdem finde ich es wichtig, dass es genau so einen Tag gibt. Und wir etwas daraus machen. Nein, keine recycelten, weil ohnehin nicht eingehaltenen „guten Vorsätze für das neue Jahr“. Vielmehr ein Ansporn, neue Energie, ein Lächeln für andere und – genauso wichtig! – für sich selbst.
Wir wünschen uns allen von Herzen ein unvergesslich schönes neues Jahr 2021!!!
Die letzte Antwort bzgl. unserer Immigration war dann schließlich der berühmte Tropfen zu viel. Es reicht ausnahmslos der gesamten Crew, jeder Tag hier wird immer mehr zur Belastung. Wir haben zu oft gehört, wie schön Valdivia doch sei, wie schade es doch sei, unverständlich… oder die Aussage eines gerade aus Europa eingereisten Touristen, er wolle endlich mal wieder mit einem Bier auf einer Terrasse sitzen. Alles lieb gemeint, inzwischen können wir es aber nicht mehr hören, ohne dabei TIEF durchatmen zu müssen.
Wir sind also nochmal zum stadtnahem CYV gefahren. Hier bekommen wir eine letzte große Supermarktlieferung, geben die kleine Gasflasche zum Nachfüllen ab, bezahlen die Hafengebühr für die letzten vier Monate. Jorge meinte, er wolle uns am liebsten gar nichts berechnen, aber das könne er leider nicht machen. Daraufhin gibt er uns 50% Nachlass. Und der Landgang der Samai ist dabei natürlich auch inklusive. Vielen Dank! Für alles!!! Jorge hat gerade am Anfang für uns eingekauft, war immer für uns da, hat organisiert, besorgt und wegen uns im Hintergrund auch so manches Tänzchen mit der Gobernación de Maritima geführt.
¡Siempre tranquilo!
Wegen der angesagten Böen sind wir gestern dann noch für eine Nacht zurück La Estancilla gefahren. Ein letztes mal an der Isla Haverbeck vorbei. Das Schnellboot der Armada überholt uns mit über 30kn, zeigt aber kein Interesse. Das war kurz danach bei der Ankunft anders. Da warteten schon zwei Kollegen von der Policía de Investigaciones (PDI). Das ist neu. Man habe gehört, dass wir abfahren wollen und brauche noch ein paar Information über das genaue wann und wohin. Auch wolle man bitte unsere Pässe fotografieren. Hey, das war tatsächlich das allererste Mal, dass uns ein Chilene nach den Pässen gefragt hat! Auch sie äußern mal und immer wieder Worte des Bedauerns… leere Worte…
Richtig lustig ist jedoch die Geschichte, die Jorge später noch erzählt. Die Gobernación de Maritima (Armada) hat wegen uns bei ihm angerufen. Auch sie haben gehört, dass wir abfahren wollen. Da müsse man uns nun doch noch ein Zarpe ausstellen… also das in Chile für Seefahrer eigentlich notwendige offizielle Dokument. Jorge, der auf den Umgang der chilenischen Offiziellen mit uns ohnehin alles andere als gut zu sprechen ist, kann es nicht fassen. Und er macht aus diesem Umstand kein Geheimnis. Ich möchte jedenfalls nicht derjenige gewesen sein, der bei seiner „emotionalen“ Antwort am anderen Ende der Leitung saß! ;-)
Abschied vom Club de Yates Valdivia
Später bringen dann noch unser Honorarkonsul Kurt mit seiner Frau Sabine unsere letzte Bestellung an Fleisch und frischem Gemüse zum Boot. Es tut uns so unendlich leid, wie wir sie die letzten Monate in Anspruch genommen haben… nehmen mussten. Wir sind es eigentlich gewohnt, für uns selbst zu sorgen. Umso größer ist unsere Dankbarkeit für all ihre Unterstützung… und auch den sehr netten, offiziell natürlich nie stattgefundenen Raclette-Abend bei ihnen zu Hause ;-)
Isla Haverbeck
Die Böen von gestern sind durch, der Fluss liegt ruhig vor uns. Wir treffen die letzten Vorbereitungen, alles wird sicher verstaut, das Wasser nochmal nachgefüllt, die Crew geduscht. Am Nachmittag fahren wir mit ablaufenden Wasser los. Auf den ruhigen Fluss noch alle Fender „verstecken“ und danach das Dinghy auf dem Vordeck richtig festzurren. Vor uns liegen knapp 500sm zu den Islas Juan Fernandez. Wir erwarten natürlich nicht, auch nur einen Fuß auf die Isla Robinson Crusoe setzen zu dürfen, doch wenigstens werden wir einen Blick auf dieses abgelegene Eiland werfen. Und viel wichtiger noch: Wir sind endlich wieder unterwegs!
Armada in gewohnter Schleichfahrt
Anders als bei unseren letzten längeren Offline-Passagen haben wir im Blog die Gegenwart erreicht und keine Beiträge zum Einplanen in der Hinterhand. Daher werden wir nun endlich mal nur noch so richtig aktuell berichten und auf dem Pazifik immer mal wieder Berichte über Kurzwelle bzw. Satellitentelefon einstellen, naturgemäß dann allerdings ohne Bilder. Diese werden nachgereicht, wenn wir mal wieder ein WiFi in Reichweite haben.
P.S. Kurz vor der Abfahrt ist es dann doch noch soweit: die Armada steht mit drei Mann und viel Papier am Steg. Wir sollten das bitte ausfüllen. Ich bin ja eigentlich ein eher ruhiger Typ. Es braucht etwas, bis ich mich wirklich so aufrege, dass meine Mitmenschen das direkt zu spüren bekommen. Tja, heute war es mal wieder soweit. Ich habe die Zettel schließlich streng nach Vorschrift ausgefüllt. Den Abschnitt mit Änderungen im Vergleich zum (nicht vorhandenen) Ankunfts-Zarpe habe ich schlicht durchgestrichen und mit dem Kommentar „All the same!“ versehen. Sie wagten es nicht, das zu hinterfragen!
Die Armada heuchelt Interesse…
Zu guter Letzt habe ich noch den Filter vom Wassermacher gewechselt. Nun endlich, kurz nach drei geht es also los. Kurt und Sabine stehen winkend am Steg, vor uns liegt der Pazifik… Segel frei! ;-)
Wir waren im Haupthafen von Valdivia und da hat uns jemand angeboten zu seiner Insel zu kommen. Wir nahmen das Angebot an und nach ein paar Tagen sind wir zu dieser Insel gefahren. Sie war groß. Dort wohnte er.
Als wir also da waren, waren die Freunde von gegenüber auch da. Sie haben uns eingeladen, mir und Samuel die Insel zu zeigen. Eine Freundin hieß Saskia und ihr Bruder Franco. Das Mädchen, was auf der Insel wohnte, hieß Angela. Sie war erst seit 7 Monaten auf der Insel und konnte kaum Deutsch. Saskia und Franco konnten aber gut Deutsch und haben uns alles erklärt. Zum Beispiel, dass es auf der Insel Ferienhäuser gibt. Aber dieses mal ist alles leer, weil ja Quarantäne ist.
Hinter dem Steg, der selbst gebaut aussah, gab es einen großen Baum. Da drunter lag ganz viel Kacka, wo wir später herausfanden, dass die Perlhühner die dort lebten abends auf den Baum klettern und dort schlafen. Danach war eine Wiese, wo es rechts ein paar Häuser gab, zum Beispiel die Duschen. Links war ein Gebüsch, wo ein paar Hühner drin waren. Auch ein Huhn mit drei kleinen Küken, die nah bei ihr gelaufen sind.
Wir sind einen Weg entlang gelaufen. Dort waren zwei Pferde, eins heller und eins dunkler. Franco hat erklärt, dass das die beiden Pferde auf der Insel sind. Die Namen konnte ich mir aber nicht merken. Dann war da eine Hütte und daneben ein Stall, wo ein schwarzes Huhn auf ungefähr sieben kleine gefleckte Hühnerküken aufpasste. Dann kam eine nette Frau, die Pattie hieß. Sie konnte auch nicht so gut Deutsch. Dann sind wir in die kleine Hütte gegangen. Dort drin war ein Gehege mit ganz kleinen, süßen, schwarz-weißen Küken. Pattie hat eins gefangen und Samuel gegeben. Ich habe es gestreichelt und es war sehr weich. Das Gehege war nicht sehr groß, doch es gab einen Platz mit einem Teppich und darüber war eine Wärmelampe und ein kleiner Besen aus Federn sollte die Mutter darstellen. Es war ziemlich warm in der Hütte.
Von der Kücken-Hütte…
Dann sind wir wieder raus gegangen und Pattie hat sich verabschiedet. Danach sind wir zu einem deutlich größerem Gehege gegangen. Dort waren auch kleine Küken drin. Nur ein bisschen mehr. Da war auch eine Ente. Hinter der sind zwei Entenküken hergelaufen. Die Ente hat die ganze Zeit geschnattert.
… zum größeren Gehege!
Dann sind wir den Weg weiter gegangen. Der führte in einen Wald, aber der Weg war gut erkennbar. Dann war auf dem Weg Sand wo Pferdeäpfel drauf lagen. Das war ein bisschen eklig. Links waren Rohre aufeinander gestaut, rechts war Wald. Der Weg machte eine leichte Biegung und wir liefen wieder auf Erde. Der Weg war jetzt von Sträuchern und Bäumen umrandet. Wir sind ziemlich still weiter gelaufen. Dann teilte sich der Weg in zwei Wege. Einer führte weiter geradeaus und der andere machte eine leichte Linksbiegung. Wir sind geradeaus weiter gegangen, bis eine größere Straße in den Weg einging. Neben dem größerem Weg war so eine Art Platz mit ein paar Bäumen. Der Platz war voll mit abgebrochenen Schilfrohren, weil wir sehr nah am Wasser waren. Immer wieder auf dem Art Platz waren verkohlte Stellen, wo wohl ein Lagerfeuer gemacht wurde. Es war auch ein Baumstamm zu sehen wo schöne Äste oder Stöcke ran gelehnt waren. In die Stöcke wurden auch manchmal Federn reingemacht. Das wurde verschönert mit einer Blüte einer blauen Blume. Franco hat uns erzählt, dass sie hier Bohnen anpflanzen und ein bisschen entfernt auch Kürbisse.
Sie sind bei einem aus Holz gemachtem Tisch, wo auch aus Holz gemacht eine Bank und kleine Holzstämme zum Hinsetzen waren, stehen geblieben, wo Franko vor ein paar Kisten erklärt hat, dass sie diese Dinge in der Kiste im Meer gefunden haben. In den Kisten war ein Helm, eine Schaufel und ein paar andere Dinge. Dann sind wir so einen kleinen Weg, der voller Sträucher war, entlang gelaufen. Immer am Wasser entlang, was man aber nicht sehen konnte, weil da ganz viele Schilfrohre waren. Dann sind wir ein einen größeren Weg abgebogen, der aber am Ende auch voller Sträucher war. Aber diese Sträucher waren nicht groß, so dass man problemlos laufen konnte. An der Spitze war alles sandig und man Ssand auf einem kaputten Fischerboot. Samuel hat Franco gefragt, wie das hierher kommt. Doch Franko wusste es nicht und hat Angela gefragt. Doch die wusste es auch nicht.
Wir sind wieder die beiden langen Holzbalken, die mit Ästen stabilisiert wurden, entlanggelaufen zu dem zugewachsenem Weg. Als wir angekommen waren, gingen wir den Weg entlang. Diesmal aber gingen wir den breiteren Weg entlang, der geradeaus führte. Erst war der auch sandig, dann aber liefen wir wieder auf Erde. Der Weg war von Bäumen umrundet. Nur hin und wieder war neben dem Weg eine Art Lichtung. Wir haben dabei kaum gesprochenen. Dann sind wir wieder auf den großen Weg am Anfang gestoßen, der auf diesem Platz führt, wo der aus Holz gemachte Tisch stand. Wir sind aber in die andere Richtung gegangen. Über die sandige Stelle auf den Hof. Dort sind wir noch ein bisschen rumgelaufen zwischen denn Hühnern. Dann bin ich und Samuel zurück gegangen. Unter den Baum durch und über den selbstgebauten Steg aufs Boot.
Besucher auf dem Steg
Danach sind wir immer mal wieder raus gegangen haben die kleinen wie die großen Hühner beobachtet. Manchmal haben wir auch Spaziergänge zur Inselspitze gemacht. Mit der Familie oder nur Samuel und ich. Dann haben wir erfahren, dass sie bei ihrem Haus auch Internet haben. Also sind wir hin. Wir mussten an einer Art kleinem Lagerhaus vorbei, wo davor ein Schiff geparkt hatte. Links hatten sich Enten unter kleine Bäume gelegt. Weiter links war ein Haus, wovon ich nicht weiß, wofür man es braucht. Wir sind einen planierten Weg lang gegangen. An den Weg grenzte eine große Wiese.
Als wir weiterliefen, erblickten wir zwei Holzhäuser, die auf Stelzen standen. Also musste man eine kleine Treppe bis zur Tür hinauf steigen. In dem rechten wohnten sie. Dort hatten sie Pflanzen angepflanzt. Sie haben uns netterweise den Schlüssel für das andere Haus gegeben, das genau so aussieht. Wir sind die Treppe hoch gestiegen, haben die Schuhe ausgezogen und sind reingegangen. Links war ein großes, weiches Sofa. Darüber hing ein großes Bild. Vor dem Sofa war ein kleiner Tisch, wo eine aus Holz gemachte, kleine, nicht sehr hohe Schüssel stand. Rechts neben dem Sofa stand eine sehr große Vase mit vielen verbundenen Stöcken. An einem der Stöcke war ein aus Plastik gemachter Apfel. Geradeaus halb links war die Küche mit Schränken, Herd und noch alles, was in so einer Küche ist. Vor der Küche (im Wohnzimmer) stand ein großer Tisch mit einer schönen Tischdecke und einer Schale mit Obst drin. Natürlich standen an dem Tisch auch Stühle. Daneben stand der Fernseher. Links neben dem Fenster waren große Fenster, die man aufmachen konnte. Dadurch konnte man auf den Balkon gehen. Dort war ein Tisch mit Stühlen.
Neben der Küche gab es eine Treppe, dazwischen aber noch ein Gang. Am Ende des Ganges rechts gab es Schränke zum Aufmachen. Geradeaus gab es das Bad. Als erstes sah man die Badewanne. Wir fanden schnell heraus. dass es auch einen Lüfter gab. Sonst gab es noch ein Waschbecken, Seife, einen kleinen Schrank. Links im Gang gab es noch ein Zimmer. Links an der Wand gab es ein Bett, rechts von mir war ein Schrank. Daneben war wieder ein Bett. Am Fußende und ein bisschen weiter war ein kleiner Tisch. Wieder mit einer schönen Tischdecke. Da drauf stand eine unechte Blume, eher Busch. Neben dem Tisch war ein großes Fenster mit einem Fenstersims.
Badepause direkt bei den Häusern…Richtung Valdivia.
Neben der Küche war eine Treppe die nach oben führte. Ich ging diese hoch. Geradeaus war ein großes Schlafzimmer. In der Mitte an der Wand war ein großes Bett. Rechts und links gab es ein kleines Schränkchen mit einer Lampe. Rechts daneben war ein großes Fenster, wieder mit Fenstersims. Da drauf war diesmal eine Blume mit getrockneten Blätter und mit kleinen getrockneten Tannenzapfen. Links neben dem Bett an der Wand war ein Schrank. Links neben der Treppe gab es eine Art innerer Balkon. Links neben der Treppe war ein kleiner Sessel mit Kissen. Wenn man weiter ging kam man an ein Geländer. An dem konnte man ihn die Wohnstube gucken. Rechts an der Wand war noch ein Bett, daneben auch ein kleines Schränkchen mit Lampe. Es gab auch Fenster wo man nach draußen gucken konnte. Dafür haben wir den Schlüssel bekommen. Natürlich nicht für ewig. Als wir fertig waren sind wir wieder zurück zum Boot gegangen.
Süße Häschen gab es auch!
Wir haben auf der Insel immer neue Wege gefunden. Einmal sind wir durch eine Allee gegangen. Dahinter wuchsen schöne blaue Blumen. Wir sind weiter durch Gras gegangen, bis wir zu einem Fluss kamen. Pattie hat uns davon erzählt und gesagt, dass es da in der Nähe eine Brücke gibt. Sie hat uns erzählt wir sollten nach rechts gehen, also sind wir nach rechts gegangen. Es wurde immer sumpfiger und Mama hat schon rumgemeckert. Als es so richtig sumpfig wurde ist Papa sogar mit dem Fuß im Schlamm stecken geblieben, sodass der Schuh im Schlamm stecken blieb. Wir mussten ihn heraus ziehen. Später fanden wir heraus, dass wir völlig verkehrt waren und in eine ganz andere Richtung laufen müssen
Die Perlhuhneier zu Papas Geburtstag hatten eine richtig harte Schale!
Wir machten dann noch mal einen Ausflug in die richtige Richtung. Auch diesmal wurde es ziemlich sumpfig auf dem Weg. Das konnte aber auch daran liegen, dass es gerade Hochwasser war. Wir fanden die Holzbrücke. Wenig später kehrten wir aber wieder um, weil wir plötzlich nicht weiterkamen, weil da eine kaum fertig gebaute Ruine lag und wir keinen Weg drumherum gefunden haben.
Wir versuchten es ein bisschen später noch mal. Diesmal war es weniger sumpfig, weil diesmal Niedrigwasser war. Wieder kamen wir an die Ruine. Da fiel mir ein, dass man vielleicht auf der andern Seite der Ruine vorbei kommt. Ich hatte recht! Dort war eine Art Weg, wie wir ihn schon kannten. Wir mussten über eine stachelige Pflanze springen bis wir den Weg fortsetzen konnten. Das Blöde war, dass überall danach Müll rumlag. Wahrscheinlich wurde es angespült. Doch trotzdem wuchsen überall schöne Pflanzen. Schließlich kamen wir auf einen Weg, der von Farnen umgeben war, die noch nicht geöffneten waren. So eingerollt sah es schön aus.
Danach gingen wir weiter. Es wurde immer schwieriger, den Weg zu erkennen. Schließlich war eine große Sandfläche vor uns. Immer mal wieder im Sand kleine Blümchen, in der Mitte war ein Baum. Der Sand war nicht gleichmäßig, sondern wie kleine Sandhügel.
Schließlich fand Papa den Weg. Wir liefen den Weg entlang bis zu einem Strand, der voller Bäume war. Sie hingen über dem Wasser und wuchsen rum. Man konnte den Strand gar nicht Strand nennen, denn es schien keine Sonne auf den Strand, denn überall waren Bäume. Es war ja Niedrigwasser. Wahrscheinlich konnte man nur deswegen den Ministrand erkennen.
Ich bin auf einen niedrigen Ast gerutscht. Ich war gar nicht über dem Wasser, als ich schon wieder herunter kletterte. Da bin ich fast hingefallen, denn wo ich aufgekommen war, war es extrem rutschig. Ich konnte mich gerade noch an dem Ast festhalten, auf dem ich gerade geklettert bin. Es war ziemlich schwierig wieder zurück auf dem Weg zu kommen. Als wir fast wieder bei der Ruine waren haben wir gemerkt, dass es auch ein anderen Weg gab. Nicht über die stacheligen Pflanzen.
Es war wirklich schön auf der großen Insel. Doch irgendwann sind wir zurück nach Valdivia gefahren. Dabei haben wir mehrmals Seelöwen gesehen die da wohl leben.
DAS WAR DER BLOG EINTRAG ÜBER DIE INSEL VON MAILA SANDRA GRAMSE
Schon kurz nachdem wir uns Mitte September von La Estancilla in den Stadthafen des Club des Yates Valdivia (CYV) verholt hatten bekamen wir Besuch am Steg. Ein freundlicher Mann, Germán (die chilenische Version des alten deutschen Hermann) mit seiner Tochter Angela begrüßten uns herzlich. Er habe von unserer Situation gehört, wolle helfen und lud uns zu sich ein. Gleich flussabwärts läge ihre Isla Haverbeck. Auf dieser 20ha großen Insel wohne er alleine mit seiner Freundin, seiner Tochter, zwei Pferden, Katzen, Hasen, ganz vielen Hühnern und Enten. Er würde sich freuen, wenn wir mit unserem Boot zu ihnen kämen.
Liegeplatz bei Isla Haverbeck.
Wie jetzt?! So als letztlich dann doch nachhaltig sozialisierter Deutscher, kam mir das dann schon etwas komisch vor. Wir waren skeptisch und so vergingen noch ein paar Wochen, die wir weiter beim CYV lagen. Der nette Mann arbeitete derweil an seinem an Land stehenden Boot weiter. Wir sahen und grüßten uns regelmäßig. Dabei versicherte er mir, dass sein Angebot weiterhin stehe.
An Pfählen und klapprigem Steg…… direkt neben dem Schilf…… sollte man nicht zu viel Tiefgang haben.
Dann ging Valdivia in Phase 1 = Quarantäne. Da endlich fassten wir den Entschluss, der unglaublichen Einladung zu folgen. Ja, es war Quarantäne und Bootsverkehr damit offiziell nicht erlaubt. Aber was sollte uns ohnehin offiziell nicht in diesem Land Anwesenden schon passieren. Am 11. November fuhren wir also die halbe Meile nach Süden und schauten nach dem beschriebenen Liegeplatz. Er war nicht schwer zu finden. Ein Mann winkte schon, bereit unsere Leinen anzunehmen. Kurz danach begrüßte uns Inselherrin Patricia am Steg. Wenig später hatte sie die halb deutschstämmigen und -sprachigen Nachbarskinder (Vater aus Greifswald) vom Festland abgeholt und sogleich wurden auch unsere zwei Kinder zu einem Streifzug über die Insel eingesammelt. Doch davon erzählt Maila das nächste Mal ausführlicher.
Dabei lernten sie auch gleich die Tierwelt der Insel kennen. Dutzende Perlhühner sowie „normale“ Hennen und Hähne bevölkern die Wiese gleich vor dem Steg. In einem kleinen Haus sind gerade einmal wenige Tage alte Küken sicher vor Raubvögeln untergebracht… Samuel bekommt eines in die Hand gesetzt. Die natürlich auch frei laufende Pferdestute ist schwanger. Nur manchmal kommt sie in einen großen abgezäunten Bereich, damit der Hengst sie in Ruhe lässt. Kaninchen mit dicken Puschelfell liegen faul im Sand und lassen sich entspannt streicheln.
Wilde Schwarzzügelibisse (Bandurrias) fliegen bei Annäherung laut kreischend auf. Nahezu täglich flattert ein großer Schwarm grün-roter Papageien bzw. Sittiche laut zwitschernd über Fluss und Bäume. Für die Nacht verziehen sich alle Perlhühner auf(!) den Baum gleich neben dem Boot. Kurz vor Sonnenaufgang beginnen die Hähne zu noch mehr zu krähen als ohnehin schon. Kein Problem, daran gewöhnen wir uns schnell. Es ist wirklich ein kleines Paradies.
Überhaupt merkt man den Frühling. Draußen läuft eine Henne mit ihren drei Küken, immer wieder finden sich Nester mit Eiern von Perlhühnern und Enten. Mal bei leisester Annäherung fauchend verteidigt, ein anderes Mal schon beim entfernten Vorbeigehen fluchtartig verlassen. Ein gutes Dutzend heranwachsender Hühner rennt fiepend in einem größeren Gehege. Gerade heute befreiten wir eines von einem widerspenstig um das Bein gewickelten Faden. Eine Entenmutter ist mit ihren acht frisch geschlüpften Küken sicher vor Seelöwen und Raubvögeln gut versorgt untergebracht. Was für ein krasser und unglaublich schöner Unterschied zum „Hafengefängnis“ der letzten Wochen.
Das ist nicht zuletzt auch unseren Gastgebern zu verdanken. „Diese Insel ist hier in Chile Euer Zuhause!“, bekommen wir mehrfach versichert. Sie sind froh, dass wir hier sind, sie uns helfen können und jedes ihrer Worte kommt von Herzen. Eigentlich betreiben sie in der Saison einige Ferienhäuser, doch aufgrund der aktuellen Situation und der geschlossenen Grenzen sind wir die einzigen (nicht zahlenden ;-) Gäste auf der Insel. Wir bekommen den Schlüssel eines Hauses um zu duschen, auch den von der Cafeteria für den Eisschrank. Selbstredend bekommen wir einen chilenischen Stecker um uns einen Adapter für den Landstrom zu basteln und können ihr Internet nutzen (… inzwischen zapfen wir aber das offene Netz der nicht weit entfernt liegenden „Magellan Explorer“ an ;-).
Rechts hinten unser Internet-AccessPoint ;-)
Wir versuchen es zu danken mit dem Mindesten, was wir tun können. Immer wieder streifen wir über die Insel. Dabei können wir uns leider einer selbst schon in den abgeschiedenen patagonischen Kanälen fast allgegenwärtigen Zivilisationskrankheit nicht entziehen: Müll… sei er nun nun angeschwemmt oder von früheren Gästen hinterlassen. Eine Schande!!! So nehmen wir eine große blaue Ikea-Tüte mit und sammeln ein, was wir finden. Viel zu viel!
Auf einem unserer Inselstreifzüge besuchen wir auch den großen, am Ufer vor sich hin rostenden Rohbau eines Katamarans. Da hatte sich mal ein Chilene Schiffspläne aus Argentinien besorgt und den Bau angefangen. Dann stellte man fest, dass das falsche Material verwendet wurde… Eisen statt Aluminium. Das Boot war statisch so nicht brauchbar, eine Korrektur zu teuer. Also schob man es einfach auf die Küste. Die Eigentümer der Insel dürfen es nicht bewegen, der Eigentümer des Wracks versteckt sich selbst vor Kaufangeboten. So bleibt der Status quo. Im Grund ein Schandfleck für Valdivia. Andererseits ein Paradebeispiel für die allgemeine Problemlösungsstrategie offizieller Stellen in Chile, welche wir gerade am eigenen Leib erfahren.
Am ersten Wochenende kommen die Nachbarn von der gegenüberliegenden Kanalseite zu einem Parilla vorbei. In Argentinien hieß das noch Asado, aber das Grundprinzip bleibt gleich: Fleisch auf Feuer! Jeder bringt etwas mit. Pisco-Sour ist unheimlich lecker und echt gefährlich. Über den offenen Flammen steht eine große Metallschüssel. Etwas Öl und dann Würstchen und Fleisch rein. Grillen mal anders. Mjammm! Die insgesamt fünf Kinder zwischen 7 und 13 Jahren spielen zwischen den Bäumen, später machen sie Marshmallows für alle. Wir sind willkommen. Vielen Dank für einen tollen Abend!
Knapp zwei Wochen bleiben wir hier… zumindest fürs Erste. Dann fahren wir für ein paar Tage (trotz immer noch geltender Quarantäne ;-) zurück zum CYV. Eine Lieferung vom Supermarkt, Besuch vom Honorarkonsul, Müllentsorgung, Ölwechsel und andere Kleinigkeiten wollen erledigt werden. Und inzwischen kristallisiert sich auch immer mehr heraus, wie wir die nächsten Wochen und Monate weiter machen wollen wollen. Nicht unbedingt zur uneingeschränkten Freude von La Skipper, doch es ist ja noch nichts in Stein gemeißelt. Jedenfalls wird dieser Tage offiziell die chilenische Grenze für Touristen geöffnet. Auch wenn das offiziell nur für den Flughafen von Santiago gilt, so hoffen wir weiter. Dabei haben wir immer eine beruhigende Gewissheit: wir haben hier in Chile einen Platz, zu dem wir immer wieder zurück kommen können und auch werden… ein zweites Zuhause… die Isla Haverbeck!
Schon als wir das erste mal als wir Land bei Valdivia betraten, haben wir Hunde gesehen. Maila mag Hunde normalerweise nicht, aber die in Valdivia waren sehr nett. Als erstes streichelte Maila die „kleine“ Bruna. Später konnte ich sie sogar überreden, Bella zu streicheln. Bella ist ungefähr so groß wie Maila selbst, liegt aber meistens nur herum. Bruna hat ganz glattes Fell und ist meistens sehr „schmusig“. Bellas Fell hingegen ist ganz schön flauschig und dreckig. Sie liegt immer nur herum und es ist ihr egal, ob man sie streichelt. Nach ungefähr zwei Wochen hatten wir Bella sogar soweit, dass sie mit dem Schwanz wackelt. Wenn wir kommen. Aber bewegen tut Bella sich nicht.
Bruna mag es gerne bequem auf Bella!
Maila und ich wollten eines Tages wieder zu den beiden Hunden und sahen drei! Ein Hund war hinzugekommen. Er war noch jung und sehr flauschig. Sein Name ist Dimon. Er ist neugierig und knabbert gerne irgendwo dran. Ich konnte Dimon aber problemlos auf den Arm nehmen. Dort tut er auch absolut nichts außer herumliegen. Später kommt Dimon tatsächlich auch zu uns wenn er uns sieht. Und gerade an dem Tag, wo wir zu Loki (einem anderen Hund, den wir schon kannten) wollten, kommt Dimon mit zum Steg. Wir konnten ihn leider nicht mitnehmen, sodass er winselnd vor unserm Boot stehen blieb.
Bruna und Dimon
Bella hat sogar den Kopf gehoben!
Dann ging es zurück zu Loki nach La Estancilla. Mehr von unserem ersten Besuch hier unter Hoffen in Valdivia. Jetzt sahen wir ihn zuerst am Steg. Er war mit einer anderen jungen Hündin zusammen. Ihr Name war, wie wir später herausfanden, Chanell. Anfangs erkannte Loki uns nicht, aber als wir mit ihm auf der Wiese waren, fing er wieder an mit uns zu spielen. Chanell war noch jung und verspielt, aber auch verschmust. Sie hat in ihren aktiven Phasen auch gerne mal meine Hose angeknabbert. Loki war ganz schön gewachsen. Als wir kurz nach unserer Ankunft hier das erste mal bei Loki waren, war er noch sehr klein und liebte einen bestimmten Ball. Er rannte hinter ihm her und wollte ihn nicht loslassen. Er liebte es auch mir das Gesicht ab zu lecken.
Loki ist groß geworden!
Chanell
Als wir mit Loki wieder vertraut waren, bemerkten wir, dass er immer noch einen Drang hatte, mir das Gesicht abzuschlecken und wir bemerkten, dass er nicht mehr so verrückt nach dem Ball war. Das hing vielleicht auch damit zusammen, dass Chanell immer mit ihm spielte und er sich über eine Pause freute. Loki war aber auch größer geworden. Das sieht man daran, dass er deutlich einfacher an mein Gesicht herankommt.
Loki stört das schmutzige Fell nicht…
Und er konnte mich in zwischen auch schon um schmeißen. Das war zum Beispiel auf dem Steg einmal der Fall. Da hat Loki mich umgeworfen, mich fast am Gesicht abgeleckt und ist weggegangen. Dann kam Chanell und fand es auf mir gemütlich. Sie setzte sich auf meinen Bauch und bliebt liegen. Ab und zu drehte sie sich und versuchte mir das Gesicht abzulecken. Das gelang ihr aber meistens nicht.
Unerwarteter Besuch an Bord
Eines heißen Tages blieb Chanell sogar den ganzen Tag neben unserem Boot und wir ließen sie sogar auf das Boot (aber nur kurz). Chanell hatte einen Trinknapf nach draußen gestellt bekommen und hat sich neben ihm in den Schatten gelegt. Dort blieb sie dann liegen. Am Abend sollte ich sie wieder rüberbringen. Das habe ich getan. Chanell war gerade verschlafen und ließ sich sogar auf dem Rücken tragen. Das heißt: ich hielt Chanell mit dem Bauch nach oben in meinen zusammengefalteten Armen. Das linke Vorderpfötchen hing über meinem Arm und ihr Kopf schaute müde nach vorne. Als ich sie wieder abgesetzt hatte, ging sie in ihr Körbchen, rollte sich zusammen und schlief ein.
Dimon
Chanell
Ich lief zurück, und Mama, Papa und Maila haben auch schon die Abendplanung vorbereitet. Die restlichen Tage verliefen normal. Als wir beschlossen wieder nach Valdivia zu fahren verabschiedeten wir uns von den beiden Hunden und freuten und auf Bruna, Bella und Dimon.
Samuel
P.S. Bei den drei Hunden erwarteten wir auch noch ein Paket, wo Weihnachtsgeschenke drin waren.