Nach überstandener Nacht beschlossen wir, einen Ruhetag einzulegen. Tagsüber wehten immer mal wieder Böen mit 30kn durch die Bucht, aber im Laufe des Tages sollte der Wind ja abnehmen. Perfektes Timing für etwas Bordschule. Alles in allem ein entspannter Tag, auch wenn immer mal wieder etwas Eis durch die Bucht kam. Da gingen die Männer dann mit Bootshaken bewaffnet nach draußen, um den Growlern ihren Weg zu weisen.
Die mobile Growler-Eingreiftruppe….… bei der Arbeit!
Nur bei einem größeren Brocken sind wir dann noch mit dem Motor ausgewichen. Bei 100m Ankerkette hat man ja durchaus einigen Manöverspielraum.
Was da heranschwimmt…… ist schon etwas größer!
Des Weiteren wurde Familienrat über die weitere Zeit in der Antarktis gehalten. Hauptthema: Detaille Island südlich des Polarkreises.
Pro:
zurückgelassene Forschungshütte aus den 60’er Jahren im Originalzustand
Adelie-Pinguine und Weddellrobben
Querung des südlichen Polarkreises
mutmaßlich wenige bis keine Kreuzfahrer
laut Aussage von Henk ein „gutes Eisjahr“
zumindest auf dem Hinweg ordentlicher Segelwind (6-7 Bft. von hinten) und für den Rückweg zumindest kein starker Gegenwind angesagt
Contra:
die Insel liegt Luftlinie etwas über 100sm weiter südlich… das muss man auch erst einmal hin und natürlich auch wieder zurück kommen… mit allen Risiken und Unwägbarkeiten.
Der gemeinsame Entschluss fiel positiv für den Weg nach Süden aus.
Am nächsten Morgen ging es dann noch mit dem Dinghy zur Kolonie Eselspinguine auf der Insel. Endlich mal keine Matschorgie, sondern ein entspannter Kletterspaziergang über die Felsen, auf denen verteilt immer mal wieder eine kleine Ansammlung Eselspinguine weilte.
Prost…„Antarktischer Urwald“
Auch hier gab es natürlich viel Nachwuchs zu sehen.
Und als sich dann vier Skuas erdreistet haben, zu nahe zukommen, sind die Kinder schnell zusammengerutscht und ein Erwachsener hat die unbeliebten Gäste verscheucht.
Nach einer Weile versuchten die Raubmöwen es dann halt woanders. Die immer mal wieder herumliegenden Pinguinskelette zeugen jedoch davon, dass ihnen hin und wieder wohl durchaus Erfolg beschieden ist.
Abfahrt von Pléneau Island…
Tja und dann ging es weiter zum Johannessen Harbour nördlich von Renaud Island. Dort wollten wir auf Wind und erstes Tageslicht für den langen Schlag nach Süden warten.
Es ist immer noch der 15. Februar, mittlerweile 04:02 Uhr, aber die Zeit nehme ich mir zum Abschluss dieser Nacht jetzt noch. Wir gingen also bei Henk längsseits und wurden wie immer freundlich begrüßt. Unsere Einladung zur Besichtigung der Samai wurde gerne angenommen und anschließend gab es leckere Steaks vom Grill mit Ofenkartoffeln, Rote-Bete-Salat und Wein auf der Sarah W. Vorwerk, also dem Schiff, mit dem ich vor zwölf Jahren schon mal hier im Süden war.
Allerdings war gerade auch ziemlich viel Eis in der Bucht. Die große Scholle, an der vier Krabbenfresserrobben ausgelassen spielten war ja noch ok. Doch immer wieder schoben sich mehr oder wenig kleine Eisstücke auch zwischen unsere Boote und einmal trieb eine wirklich große Scholle an der Sarah entlang… die Kette hatte sie gut abgelenkt, und die Fender machten Sinn.
Der Wind nahm zu und dreht auf Nordost. Schien die Luv-Seite (also die Seite, von der der Wind kommt) gerade noch entspannt und eisfrei, so schob sich nun immer mehr Weiß von außerhalb der Bucht auf uns zu. Da war es wieder, das unverwechselbare Geräusch von am Aluminiumrumpf entlangschabenden Eis. Wenigsten blieben die ganz großen Brocke aufgrund er vorgelagerten Steine draußen.
Trotzdem ließen die Bedingungen so ganz allmählich eine potenziell unruhige Nacht erahnen. Immer wieder kamen Böen mit 30 bis über 40kn durch, aber eigentlich sollte das doch schon passen.
Wir hatten uns für die Nacht verabschiedet, die Mädels schliefen schon, Samuel ging gerade ins Bett, ich räumte noch ein bisschen im Cockpit auf, da schaute ich einer Intuition folgend nach hinten… und sah sehr deutlich die felsige Küste im Schein der Kopflampe. Nicht gut! Der Anker der Sarah, an der wir ja beide hingen, hielt offensichtlich nicht. In dem Moment kam auch schon Skipper Henk an Deck und startet seinen Motor. Ich tat es ihm gleich, schließlich galt es neben seinen locker 25t auch noch unsere gut 12t zu bewegen. Der aufgeholte Anker zeigte den Übeltäter… er hatte sich einen Stein eingefangen. „Das ist mir zum ersten Mal passiert!!!“
Wenn es nur dabei geblieben wäre. Es war inzwischen etwa 1 Uhr nachts, die dunkle Stunde der frühlingshaften Antarktis und bei mir hatte sich unverhofft im mittleren Bereich der (eigentlich gut aufgerollten) Fock das Segel etwas geöffnet. Es schlug mit lautem Geräusch umher und das Vorstag tat es im gleich… das alles sah nicht gut aus und klang noch viel schlechter. Die Sarah hatte inzwischen den Anker wieder unten und die gesamten 120m Kette draußen, da fiel auf der Samai die einzig halbwegs sinnvolle Entscheidung: die Fock muss soweit möglich ausgerollt und dann runter geholt werden. Das Ganze bei immer noch heftigen Böen um die 40kn und mit einem aufgrund der teilweisen Abwicklung nicht vollständig entrollten Vorsegel, das wild umher schlug. Da war alleine nichts zu machen, das Segel kam selbst dann, wenn ich mich ran hängte nicht einen Zentimeter runter. Zum Glück kam Hilfe von der Crew der Sarah. Größtenteils keine Segler, aber durchweg hilfswillig und kräftig. So schafften wir es nach einer gefühlten Ewigkeit schließlich, die Fock runter zu holen.
Doch schon als wir noch dabei waren, fing das gleich Spiel bei der kleineren Kutterfock an. Auch hier hatte sich ein Stück ausgerollt, sie schlug wild umher und auch hier galt es nun, sie erst auszurollen und dann runter zu holen. Das ging glücklicher Weise etwas leichter, da die Segelfläche doch deutlich kleiner ist.
Es war tatsächlich geschafft… beide Vorsegel lagen mehr oder weniger gesichert auf dem Vordeck. Der Rest war durchatmen, die durchaus vorhandenen Gefahren der vergangenen Minuten realisieren und aufräumen. Die lieben Helfer verabschiedeten sich ins bis auf eine Ausnahme ins Bett und es ging daran, so halbwegs klar-Schiff zu machen. Segel abschlagen und ins Cockpit schleppen.
Sollte man vielleicht nochmal zusammenlegen?!
Ich war immer noch beim Aufräumen und zusätzlichen Sichern des Großsegels, als Henk rüber kam. Bei Gelegenheit solle ich doch lieber vor meinen eigenen Anker gehen… so richtig wohl fühle selbst er sich bei den aktuellen Bedingungen dann doch nicht. Eine mehr als verständliche Sichtweise, die ich uneingeschränkt teilte. Also hieß es kurz danach, es war mittlerweile ca. 2 Uhr nachts, Leinen los und ca. 150m weiter den Anker runter gelassen. Zum ersten Mal hatte ich tatsächlich die gesamten 100m Kette raus gelassen. Irgendwann hielten Anker und Kette dann sogar halbwegs.
Tja und so liegen wir hier nun. Der Wind hat zwar nachgelassen, dafür etwas gedreht und schickt auch immer noch gerne mal eine ordentliche Böe vorbei. Die Familie schläft selig. Hat sie die ganze Aktion wirklich verschlafen? Aber das ist ein gutes Stichwort. Es ist jetzt 5:03 Uhr, man kann die Umgebung inzwischen wieder gut sehen, der Anker ca. 90m vor uns hält und der Wind ist für hiesige Verhältnisse halbwegs in Ordnung. So sage ich also „Gute Nacht“ (… also was davon noch übrig ist ;-)
Die Ruhe nach dem Sturm…
Nachtrag: Die Schadensaufnahme fiel eigentlich recht erfreulich aus:
Bei der Fock sind eine horizontale sowie am Achterliek knapp 2m vertikale Naht des aufgenähten, dunklen UV-Schutzes gerissen. Bei der Kutterfock ist nur eine horizontale Naht dieses UV-Schutzes gerissen. Wir werden das voraussichtlich in Ushuaia nähen lassen. Die Segel selbst haben keinen Schaden genommen! Trotzdem haben wir nur die kleinere Kutterfock wieder hochgezogen und lassen die stärker in Mitleidenschaft gezogene größere Fock unter Deck.
Am ärgerlichsten ist, dass ein Verbindungsstück im unteren Bereich vom Vorliek der Kutterfock etwas verbogen ist. Vermutlich dadurch lässt sich das kleine Vorsegel nur noch recht schwer aus- und einrollen. Das war zwar schon vorher immer etwas hakelig, hat sich nun aber verstärkt. Wahrscheinlich hat sich jemand in der Nacht dort angelehnt. Werde mal zusehen, dass irgendwie wieder etwas gerade(r) zu biegen.
Schließlich ist noch ein Bolzen vom Relingsdraht verschwunden (und schon ersetzt).
Da sind wir doch eigentlich ganz gut bei weggekommen.
Nach dem geruchsintensiven Besuch bei der chilenischen Gonzales Videla Base ließen wir uns wieder Luft in die Lungen wehen und fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein weiter Richtung Süden.
Südliche Gerlache Strait
Immer wieder sahen wir Weddell- und Krabbenfresserrobben auf Eisschollen liegen, …
… Pinguine sprangen nicht so anmutig aber um einiges niedlicher als Delfine aus dem Wasser und auch zwei Minkwale (mutmaßlich Mutter und Kind) ließen sich von Johann Sebastian Bach dazu bewegen, eine Zeitlang bei der Samai zu schwimmen.
Wale voraus!
Antarktis, wie sie schöner kaum sein kann.
Nach einem kleinen Umweg zum Entleeren des Schwarzwassertanks (das ist der für das Klo ;-), wofür wir mindestens 3sm von Land entfernt sein müssen, ging es am Nachmittag endlich direkten Kurs zum Lemaire-Kanal. Zwischendurch durfte der Skipper sich noch die Zeit damit vertreiben, die Druckwasserpumpe zu tauschen. Diese machte schon zwei Tage immer mal wieder Probleme in der Art, dass sie einfach nicht druckwassern wollte. Mit anderen Worten, man öffnete den Wasserhahn, aber nichts passierte. Und sich das Wasser mit Schöpfkelle aus dem Tank zu holen, war auch keine echte Option. Im Gegensatz zum Autopiloten hatten wir hier ja einen Ersatz an Bord.
Inselchen nördlich des Lemaire-Kanals.Bei Cape Renard wurde es windig.
Vor dem Kanal kam dann plötzlich raumer Wind auf (also von hinten ;-). Fock raus und motorsegelnd zwischen den vom benachbarten Gletscher gespendeten Eisbröckchen hindurch. Man nennt es wahrscheinlich Kap-Effekt, der Wind nach immer mehr zu, gerne wehte es mit über 30kn (also gut und gerne 60 km/h) und die stärksten Böen gingen über 40kn (Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Berliner Stadtautobahn). Ein Blick durch das Fernglas auf das enge Ende des Kanals zeigte Eis. Sollten wir es wagen?
Südliche Ausfahrt des Lemaire-Kanals voller Eis?!
Ja, wir wollten es versuchen. Die wenige Erfahrung lehrte uns ja, dass sich massiv wirkendes Eis aus der Ferne gerne in gut durchfahrende Growlers aus der Nähe präsentiert. Der Lemaire-Kanal selbst, unverzichtbares Pflichtprogramm nicht nur aller Kreuzfahrer, beeindruckte auch bei inzwischen zugezogenem Himmel.
Booth IslandWir waren jetzt auch schon hier :-)
Hotine Glacier in der Deloncie Bay
Booth IslandRoullin Pt. bei der südlichen Ausfahrt
Kurz vor der Ausfahrt erreichte uns ein Funkspruch der Sarah W. Vorwerk. Sie lag nicht weit weg an der Nordseite von Pléneau Island und lud uns herzlich zum Abendessen ein. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen, motorten so schnell es das Eis zuließ in die Bucht und wurden schon erwartet. Wir sollten einfach längsseits an die ankernde Sarah gehen… der Skipper kennt den für hiesige Verhältnisse guten Grund und hat 120m Kette gesteckt. Das sollte reichen und versprach einen verheißungsvollen Abend.
Es ist der 15. Februar um 03:23 Uhr Bordzeit (UTC-3). Ich höre gerade etwas Bruckner, das ist besser als die ganzen anderen Geräusche hier. Wir liegen mit 100m Ankerkette auf gut 20m Wassertiefe nördlich von Pléneau Island. Der Wind weht mit 2-5 Bft. (4 bis 21kn) und streut immer mal wieder Böen mit 8-9 Bft. (34 bis über 40kn) ein. Was für ein Tag, was für eine Nacht… aber der Reihe nach!
Der gestrige Tag begann entspannt in der geschützten Bucht südlich der argentinischen Brown-Station. Die Sonne kam durch, der Gletscher gegenüber und die Berge strahlten uns an. Was für ein An- und Ausblick. Ein kleines Frühstück später nahmen wir den Anker auf und fuhren durch Paradise Harbour zu der weniger als eine Stunde nördlich gelegenen chilenischen Gonzales-Videla-Station.
Dort angekommen sammelte ein Kreuzfahrer gerade seine letzten Gäste ein. Über Funk wurden wir von der Station willkommen geheißen und setzen dann auch gleich mit dem Dinghy über.
Diese Station hat zwei Besonderheiten. Einerseits ist es eine – eher unüblich – rein militärische Station. Airforce und etwas Navy verrichtet hier welchen Dienst auch immer. In erster Linie geht es wohl darum, Flagge zu zeigen… natürlich in Sichtweite der lieben argentinischen Nachbarn. Doch das sollte uns nicht weiter stören, wir waren insbesondere wegen der zweiten Besonderheit hier… die Station befindet sich inmitten einer großen Kolonie von Eselspinguinen, nach letzter Zählung gut 5000 Tiere.
Ein Betreten der Kolonie ist natürlich nicht angemessen, zwischen den Gebäuden weisen betonierte Pfade dem Menschen den Weg. Das hindert die kleinen Tierchen allerdings nicht daran, diese auch selbst in Beschlag zu nehmen. Es ist praktisch unmöglich den geforderten Sicherheitsabstand von 5m einzuhalten, wenn es sich ein halbes Dutzend Pinguine auf dem Weg vor einem mehr oder weniger bequem gemacht haben. Da bleibt nur geduldiges Warten und gaaaaaanz vorsichtigies Hindurchschleichen.
Freundlicher Empfang.
Die Pinguine haben Wegerecht.Angeblich der einzige Albino-Pinguin der Antarktis.
Gaaaanz langsam und vorsichtig…
Der Empfang war sehr freundlich. Der Stationsleiter kam persönlich, jeder grüßte freundlich, wir konnten uns draußen entspannt umschauen, …
Die Halbstarken müssen noch ein paar Federn lassen.Ein bisschen Kuscheln kann nicht schaden.
Kinder jagen Eltern…
… dann auch noch einen Blick in die Station selbst werfen und bekamen zum Abschied noch eine kleine Erinnerungsmedaille geschenkt.
Familienfoto im Aussichtszimmer…
Nicht nur die Kinder waren begeistert… leichte Trauer mischte sich bei Maila nur unter, weil sie den kleinen Baby-Pinguin, der ihr und ihren pinkfarbenen Gummistiefeln immer hinterherlief nicht mitnehmen durfte. Die Familie war sich einig… dieser Abstecher hatte sich gelohnt!
Die Skua hat alles im Blick.Wir müssten hier mal durch zu unserem Dinghy…
Doch das Trödeln war uns nicht gegeben, hatten wir heute doch noch einige Seemeilen Richtung Süden vor uns. Folglich ging gleich nach unserer Rückkehr auf die Samai der Anker auf und der Bug Richtung Lemaire-Kanal.
Dieses Problem klingt zunächst vielleicht paradox wenn man bedenkt, dass die Antarktis nicht nur der kälteste sondern auch der trockenste Kontinent unserer Erde ist. Trotzdem stellt sich allmorgendlich die Frage: Warum ist unser Boot eigentlich eine Tropfsteinhöhle? Ok, für Stalagmiten und -titen reicht es noch nicht. Aber der Tropfenreigen ist schon beeindruckend. Besonders im Bereich über dem Bett sammeln sie sich an den Kanten in Reih und Glied. Und tropfen nachts auch runter. Auf den arglos schlafenden Menschen. Man bekommt recht schnell mit, wie man sich betten sollte, damit nicht der regelmäßige kalte – Achtung: Wortspiel! – Tropfen Kondenswasser den Stein des erholsamen Schlafes höhlt. Alternativ zieht man sich halt eine ausreichend dicke Kapuze oder Decke über das Gesicht… das bleibt jedem selbst überlassen.
Grundsätzlich reicht schon die Feuchtigkeit des menschlichen Atems für eine heimelige Atmosphäre. Besonders schön ist es jedoch erst dann, wenn La Skipper abends nochmal kurz die Heizung anmacht oder auch schön gekocht, anschließend aber nicht mehr kräftig durchgelüftet wird. Dann ist viel Feuchtigkeit in der vergleichsweise warmen Luft. Und nachts wird es kalt. Und kalte Luft hat es bekannter Maßen nicht so sehr mit Feuchtigkeit. Sie kann schlichtweg nicht soviel aufnehmen. Da ist es nur folgerichtig, dass das H2O sich an jedem Quadratzentimeter Innenschale des Bootes absetzt.
Morgens geht es also erst einmal mit zwei großen, extra dafür abgestellten Badetüchern über alle zerfließenden Fenster und bewässerten Kanten. Das ist aber auch nur ein – Achtung: noch ein Wortspiel! – Tropfen auf den kalten Stein, denn auch so sammeln sich in der Bilge (also dem tiefsten Bootsbereich unter den Bodenbrettern) im Laufe der Zeit einige Liter Süßwasser an. Und unter den Matratzen und Polstern (ja, da wird es auch ordentlich feucht!) sowie hinter der Wand- und Deckenverkleidung, gestaltet sich die Trocknung doch eher aufwändig.
Ein wesentlicher Punkt auf der 2DO-Liste nach Rückkehr aus der Antarktis ist somit das grundsätzlich Trockenlegen des Bootsinneren inkl. Bilge durchputzen, Matratzen und Polster in die (hoffentlich scheinende) Sonne legen, lüften-lüften-lüften und was uns in dieser Hinsicht noch so einfällt.