Maila auf dem Zuckerhut

Ich war auf dem Zuckerhut. Wir mussten Seilbahn fahren. Ich hatte richtig Angst wegen der Seilbahn weil man ja in der  Seilbahn fliegt. In der ersten Etappe habe ich richtig gezittert und wollte auch nicht ans Fenster. Ich wollte mich nur an der Stange festhalten und habe Franz fast erwürgt. Eigentlich habe ich Franz erwürgt. Als wir auf der Zwischenstation angekommen sind war ich erstmal erleichtert, weil es doch nicht so schlimm war.

Gleich geht es weiter mit der Gondel ganz nach oben…

Wir haben uns auf der Zwischenstation alles angeguckt. Daneben war nur wilder Dschungel und kleine Äffchen, die voll süß waren. Als gerade eine Seilbahn ankam sind wir losgegangen und ich wollte unbedingt am Fenster sein. Als wir oben auf dem Zuckerhut waren, hatten wir nicht die beste Aussicht, weil der Zuckerhut gerade in einer Wolke drin war und alles war neblig und feucht. Natürlich haben wir uns dort auch alles angeguckt, aber ich wollte am liebsten in den Dschungel. Dort war es noch feuchter und das war richtig wie ein wilder Dschungel. Dann haben wir ein Schild gesehen. Dort stand irgendetwas von giftigen Schlangen.

Natürlich wollte Mama sofort weiter gehen. Ich wollte auch lieber gehen. Papa und Samuel haben sich nochmal umgeguckt. Es war dort richtig cool. Dann mussten wir am Ende einen steilen Weg an einem Seil hochklettern. Das war auch cool!

Dann sind wir hochgegangen und sind nochmal rumgegangen und haben noch ein Äffchen gesehen.

Irgendwann, als wir genug geschaut hatten, haben wir wieder eine Seilbahn nach unten genommen. Diesmal haben wir darauf geachtet, dass ich ganz vorne am Fenster war. Ich habe die ganze Zeit runter geguckt und habe Vögel und ein Äffchen gesehen. Als wir wieder auf der Zwischenstation waren haben wir plötzlich einen Weg gesehen. Dort sind wir runter gelaufen. Erstmal sind wir eine Straße langgegangen und dann war so eine Tür, wo schon wieder sowas mit Giftschlagen war und dort stand auch ein Aufpasser. Dann sind wir wieder in den Dschungel gegangen, aber dann haben wir gemerkt, dass das der Fußmarsch runter zum Boden war. Das wollten wir nicht und deswegen sind wir wieder hochgegangen und sind wieder dorthin gegangen, wo die Geschäfte waren.

Franz und ich im Dschungel

Nach längerer Zeit bekamen wir Hunger und haben dann die Gondel nach unten genommen. Natürlich hinten am Fenster. Dann sind wir mit Uber zu McDonalds gefahren. Dort habe ich einen süßen kleinen Flamingo bekommen. Und dann sind wir zurück zur Fähre gelaufen und sind wieder zurück gefahren. Da haben wir uns an eine Taxistelle gestellt und auf ein Taxi gewartet weil wir nicht zurück zum Hafen laufen konnten, weil es auf dem Weg so kriminell war. Das war ein sehr aufregender und schöner Tag in Rio de Janeiro!

Maila

Maila auf dem Atlantik

Wir sind auf dem Atlantik und mir ist fast wie jeden Tag langweilig weil man nur Wasser sehen kann und die Wellen, die dahingleiten. Manchmal springen auch Fliegende Fische raus. Das ist aber nach etwas längerer Zeit auch langweilig, denen zuzuschauen. Ich habe Frühs auch manchmal Schule gemacht, es war heiß, und das Lustige war: neben uns waren überall Wolken, außer bei uns. Die Wolken waren so riesig wie ich sie noch nie gesehen habe.

In der Dämmerung hat Papa etwas entdeckt… es war ein Wal! Mit unserem Walbuch haben herausgefunden, dass das junge Pottwale waren, hauptsächlich wegen der lang-eckigen Schnauze. Wir haben natürlich das Tempo verlangsamt und sind den Walen hinterhergefahren. Einmal hat ein junger Pottwal die Flosse hochgenommen und wieder ins Wasser geplatscht. Das hat er mehrere Male gemacht. Und ein Pottwal ist sogar zweimal gesprungen. Ich konnte es gut sehen, weil ich vorne am Boot stand. Als es dann dunkel wurde haben wir uns verabschiedet und sind weiter gefahren als die Pottwale auf die Jagd gegangen sind… vermute ich mal, weil die meisten sind abgetaucht.

Einige Nächte habe ich an Deck verbracht. Oben im Cockpit konnte man nämlich übernachten. Und immer spät haben wir hinten die glitzernden Algen gesehen. Aber dazwischen waren plötzlich große Leuchtpunkte, die immer wieder hell aufleuchteten. Wir wussten nicht, was das war. Wir vermuten ja, dass das Tiefseebewohner sind. Dann hat Papa mal mit dem Scheinwerfer ins Wasser geleuchtet und da waren ganz viele kleine Fische, die das Licht reflektiert haben. Sie schwammen und ganz oft sind sie auch rausgesprungen. Die Sterne haben wir uns angeschaut und man konnte manchmal richtig gut die Milchstraße sehen. Und ich und Papa haben sogar an einem Abend ein bisschen Sachkunde gemacht. Aber irgendwann war ich zu müde und habe mich hingelegt. Und irgendwann bin ich auch eingeschlafen. Und als ich wieder aufgewacht bin, war Papa natürlich immer wach. Dann haben wir erstmal geguckt, ob die Fliegenden Fische wieder an Bord gesprungen sind, weil das sehr oft passiert ist. Manchmal springen auch Baby – Fliegende Fische (4cm) drauf. Samuel hat sie immer wieder reingeworfen. Zweimal sind sogar Baby – Tintenfische (3cm) auf unser Boot gesprungen.

Weil es so schauklig war, konnten wir nicht immer lange in der Küche stehen. Deswegen haben ich, Samuel und Franz auch mal Eierkuchen gebacken. Mit unserer neuen Waage, die wir gekauft hatten. Ich und Franz haben umgerührt und Samuel hat in der Pfanne gebacken. Es hat toll geschmeckt, aber weil Papa nicht so gerne süße Sachen mag, hat er nicht so viel gegessen.

Jetzt sind wir in Brasilien. Ich bin froh, dass die Atlantiküberquerung vorbei ist, weil die zwei Wochen ohne Land ganz schön anstrengend waren.

Maila

Maila auf Sal

Ich  habe in Sal einem riesengroßen Schreck bekommen. Weil da Hunde einfach ohne Leine laufen. Aber zum Glück waren sie lieb und respektierten die Menschen. Ich habe mir ein Armband anfertigen lassen, auf dem „Maila“ draufsteht. Das ist sehr hübsch. Wir waren dort auch in einem Restaurant essen. Einmal draußen und einmal drinnen.

Lecker!

Draußen waren die Hunde sehr neugierig, auch weil sie Hunger hatten und wir waren die Ausländer, die noch anders rochen. Und deswegen haben sie bei uns am meisten gebettelt. Und kamen bis auf den Tisch. Da habe ich Angst bekommen. Nächstes Mal haben wir drinnen gegessen und da war es viel gemütlicher.

Wir sind immer mit dem Dinghi an Land gefahren und ich durfte manchmal zurück steuern. Das war toll.

Dort war es sehr, sehr heiß. Viel heißer als in Berlin. Es war so 29-30 Grad. Aber trotz der vielen Hunde fand ich es in Sal schön. Am Tag schliefen sie auch meistens im Schatten. Erst abends wurden sie lebendig. Und wir sind jeden Tag ein manchmal sogar zweimal baden gegangen. Direkt vom Boot. Es war das wärmste Wasser, in dem ich je gebadet hatte (Schwimmbad ausgenommen).

Wir waren auch in einer Ankerbucht. Glücklicherweise genau dort, wo die Jesus-Statue unter Wasser liegt. Sie sah mehr wie ein Affe aus, weil sie schon sehr bewachsen war. Dort rum waren ganz viele kleine Fische, ein bisschen weiter Weg waren aber auch Zebrafische (also Fische die gestreift sind).

Wir haben natürlich nicht genau neben der Jesus-Statue geankert, sondern ein bisschen weiter weg, also mussten wir schon weiter schwimmen. Natürlich sind wir alle geschnorchelt. Irgendwann wollten wir auch wieder mal zurück zum Boot. Und da habe ich nach unten geguckt auf den Sand und dort bewegte sich plötzlich was ganz Schwarzes und Riesiges. Es war ein Rochen, der am Meeresgrund langspazierte. Papa und Samuel hatten ihn vor einer Minute oder so schon gesehen, aber es mir verheimlicht. Zum Glück kam er nicht hoch, sondern blieb am Boden und schwamm da elegant dahin. Dann bin ich erstmal nicht mehr geschnorchelt sondern ganz langsam zurück geschwommen. Weil langsam wollten wir auch raus weil die Strömung immer stärker wurde.

Maila

Maila im Wasser bei Lanzarote

Wir waren in einer wunderschönen Badebucht bei den Papagayo-Stränden. Ich und Mama sind mit einer Luftmatratze und auch ohne eine Luftmatratze zum Strand geschwommen und hatten da unseren Spaß. Und dann sind wir irgendwann wieder zurückgeschwommen und haben erst einmal die paar Tage da gebadet. Das letzte Mal als wir zum Strand wollten, waren schon ganz schön große Wellen. Trotzdem sind wir zum Strand geschwommen. Da waren so große Wellen, dass man kaum die Chance hatte wieder ins Wasser zu kommen. Nach einer Zeit, als mir das Salzwasser ins Auge gegangen war, sind wir dann auch wieder zurückgeschwommen.

Adventure-Girls im Einsatz!

Ein anderes Mal war es noch mehr Wind und Welle. Wir sind vom Boot aus ins Wasser gegangen. Wie immer hatten wir die Schwimmleine rausgeholt. Diese Mal mussten wir uns aber daran festhalten, weil es waren ganz schön große Wellen und viel Strömung. Mama sagte die ganze Zeit „Ihr müsst Euch irgendwo festhalten“. Ich blieb immer nah beim Boot und habe mich irgendwo festgehalten. Samuel natürlich ist trotzdem nach vorne geschwommen um das Boot herum. Wir hatten Spaß und am Ende kamen plötzlich besonders große Wellen. Mama hat mich hochgeschubst und zum Glück habe ich nichts ins Auge bekommen und dann haben wir beschlossen erstmal wieder rauszugehen, weil die Strömung schon sehr stark war.

Kakao nach dem Baden

Wir waren auch sehr lange im Hafen und dort war es sehr, sehr, sehr, sehr doll schmutzig im Wasser. Nur im Wasser, weil wir an einer besonderen Ecke waren, wo alles hin geschwemmt wurde. Das war immer furchtbar eklig. Eines Abends, es war schon sehr spät und dunkel, ist was Schlimmes passiert. Als Mama gerade duschen war hatte sie ihren Badeanzug in der Dusche vergessen. Wir wollten zur Dusche gehen, um ihn zu suchen. Ich hatte ein sehr langes Kleid an und bin an der Klampe zum Runterweg mit dem langen Kleid hängen geblieben. Ich war mit einem Fuß in der Luft und konnte mich nicht mehr halten und deswegen bin ich ins Wasser geplatscht. Mama wollte mich noch festhalten, aber ich bin trotzdem ins Wasser gefallen. Zum Glück zwischen Boot und Steg, ohne mir wehzutun. Mama kam sofort und hat meine beiden Handgelenke geschnappt. Sie war aber in so einem Winkel, dass sie mich nicht rausziehen konnten. Und dann kam Papa und hat mich rausgehoben. Ich hatte eine Karte in der Hand, damit man in die Dusche und in die Toilette kann. Zum Glück habe ich die aber festgehalten bei dem Sturz. Und ich habe mich ganz schön doll erschrocken. Und dann mussten wir erst recht in die Dusche, weil das Wasser ja so eklig war. Danach habe ich eines meiner Lieblingskleider verflucht(!), weil ich seinetwegen ins Wasser geflogen bin.

Maila

Maila unterwegs auf Lanzarote

Wir haben uns ein Mietauto gemietet für das Wochenende und haben damit die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Am tollsten fand ich zwei Sachen:

Das erste waren die Feuerberge (Timanfaya). Das sind Vulkane, die vor etwa 300 Jahren für sechs Jahre ausgebrochen sind und alles war voller ausgetrockneter Lava. Das konnte man nur mit einem Bus machen, weil wir da durch die Vulkane gefahren sind. Wir haben auch kleine Vulkane gesehen, wo wir im Bus, ohne irgendwo hochzufahren den Krater gesehen haben. Dann sind wir einen Vulkan hochgefahren und dann ging es steile Kurven. Wir haben meistens da angehalten, wo es gerade runter ging und natürlich musste ich genau da sitzen, wo man genau runter guckte. Ich hatte ein bisschen Angst, aber ich fand es auch cool, dass man soweit runter gucken konnte. Das haben wir ganz viel gemacht, aber manchmal haben wir auch an Stellen angehalten wo die Lava aussah wie Tropfen, die gerade runterfallen. Als wir nach langem Fahren wieder oben angekommen sind, konnte man ganz viele andere Vulkane sehen, die einen Krater hatten, aber bei dem Vulkan wo wir hochgefahren sind konnte man auch den Krater sehen und das war auch ein bisschen gruselig. Als als wir wieder runtergefahren waren, ganz schön steil und kurvig abwärts und wieder bei der Station waren, war ich ein bisschen erleichtert, aber auch ein bisschen traurig, dass die tolle Fahrt vorbei war.

Wir sind auch in einen Kaktusgarten gegangen, wo so ein berühmter Künstler (César Manrique) einen großen Metallkaktus für der Tür gebaut hatte. Draußen waren auch Kakteen, da wurden diese Läuse für rote Farbstoffe (Cochenille) gezüchtet. Drinnen waren tausende und über Millionen Kakteen. Es gab welche, die so groß waren wie Bäume oder welche, die sahen aus wie eine Trommel, auf die man sich draufsetzen konnte, aber die waren picksig und es waren ein paar da, die sahen aus wie Blumen. Ich bin sofort losgerannt mit meiner Kamera und wollte von jedem Kaktus ein Bild machen. Leider war nach einer Zeit die Speicherkarte voll und dann konnte ich keine Fotos mehr machen. Da gab es auch einen See mit ganz vielen Fischen und einer Brücke. Oben auf einem Hügel, wo man durch die heiße Sonne laufen musste, da war eine Windmühle. Da konnte man reingehen und sich angucken, wie das von innen aussieht. Aber das war jetzt für die Kinder nicht so spannend. Dann sind wir wieder runter gegangen. Da haben wir auch bemerkt, dass am Wegesrand ganz vielen Mini-Kakteen standen. Da gab es auch einen kleinen Shop und da habe ich mir einen kleinen, eckigen Spiegel gekauft wo außen ein paar Kaktussorten gezeigt werden. Da war es richtig toll mit den ganzen Kakteen.

Wieder im Hafen haben wir erstmal beschlossen, in den Pool zu gehen, weil es da einen kleinen Pool gibt, der ein bisschen mehr als einen Meter tief ist. Da sind wir erstmal hingegangen und haben gebadet. Danach, als der Pool geschlossen wurde, als wir gegangen sind, haben wir gesehen, dass der Pool voller Möwen war, obwohl da ein Schild stand „Pool Closed!“ Die Möwen wissen wohl, wenn das Schild dran ist und keiner mehr im Pool ist, sind die Möwen dran.

Nächstes Mal erzähle noch mehr vom Baden auf Lanzarote.

Maila