Kinderaugen nachts im Dschungel

Samuel: Der Dschungel bei Nacht ist schon etwas besonderes! Es ist stockdunkel ohne eine Taschenlampe. Man erkennt seine Hand 3cm vor seinem Gesicht nicht mehr. Wer hat schon gerne eine so finstere Nacht, wenn um einen herum Giftige Tiere laufen? Keiner! Allerdings gibt es keine Probleme. Wir haben auch kaum giftige Tiere gesehen, aber der Reihe nach.

Maila: Eines Abends hat uns Rom gefragt, ob wir um die Niki Lodge ein kleinen Nachtausflug machen wollen. Es war schon stockdunkel. Trotzdem sind wir mitgegangen. Natürlich mit Taschenlampen. Drei an der Zahl. Vorher bekamen wir noch Gummistiefel für die Sicherheit und aufgrund des schlammigen Weges. Dann sind wir los. Den Anfang sollte Samuel erzählen.

Samuel: Wir sind am hinteren Ende losgegangen und haben dort schon einen Regenwurm gesehen. Beim Weitergehen in den Wald kommen wir an einem großen Netz vorbei. In ihm sind lauter kleine Punkte. Es waren alles Spinnen! Die sogenannte „soziale Spinne“. Sie baut riesige Netze und lebt dort in Gruppen von mehreren hundert Spinnentieren.

Beim Weitergehen, wo eine Palme über dem Weg hing, sagt Rom plötzlich: „Spider!“. Wir schauen dahin, wo er hinzeigt und sehen an dem Ast eine. Rom meint, dass der Biss von ihr schmerzhaft und giftig sei. Er hat das schon zweimal selber erlebt. Es ist die Bananenspinne. Beim Weitergehen sehen wir auch noch eine Wasserspinne und eine gold-glitzernde im ihrem Netz.

Wir sehen außerdem einige Grashüpfer. Sie haben wirklich riesig lange Fühler! Manche sind grün manche sind braun.

Gegen Ende dieser Nachtwanderung läuft noch eine der gefürchtetsten Spinnen einen Baum hoch. Die größte aller Spinnen, die Vogelspinne! Sie baut kein Netz. Dafür ist sie viel zu groß. Aber dafür springt sie ihre Beute an. Schnell weg!

Maila: Samuel hat mal wieder die Hälfte der Tiere die wir gesehen haben, vergessen. Ein braunes, eingerolltes Blatt auf einem schönen grünen Blatt? Da kann man schon mal genauer hinsehen. Und wirklich, das braune eingerollte Blatt ist ein Insekt. Das ist aber gut getarnt.

Gut versteckt ist auch ein grüner Frosch, der auf einem grünem Blatt sitzt. Doch trotzdem entdecken wir in. Toll anzusehen ist er. Ob er giftig ist? Das ist ungeklärt. Einen anderen Frosch entdecken wir leichter. Der ist dieses mal braun. Immer wieder haben wir nach oben geleuchtet. Vielleicht sehen wir einen Vogel?

Samuel: Die nächste Nachtwanderung war bei einem riesigen Baum. Dem größten hier heimischen Baum. Dem Kapokbaum! Wir gehen am Abend auf ihn und lauschen dem Gebrülle der Brüllaffen. Als es dunkel ist machen wir noch einen Nachtwanderung um ihn herum. Wir gehen los. Gleich zu Anfang entdecken wir nichts. Dann ein schwaches Leuchten im Schein der Taschenlampe. Wenige Augenblicke später erneut. Ein Glühwürmchen!

Eine Fledermaus flattert an uns vorbei und ein Ball sitzt auf einem Ast. Moment mal… ein Ball? Es sieht wirklich aus wie ein Plüschball, aber Rom meint, dass es sich hierbei um einen Vogel handelt, der auf einem Ast sitzt und schläft. Vögel sind auch süß, wenn sie schlafen!

Am Ende unserer Tour machen wir die Taschenlampen aus und lauschen. Es ist schon etwas gruselig! Als wir sie wider anschalten, gehen wir zurück und sehen noch ein paar Frösche sowie eine am Boden laufende, große Spinne. Wieder Am Baum sieht Rom ein Loch im Boden. Er holt einen Stock, spuckt darauf und hält ihn hinein. Ein Tarantel kommt heraus und wird fotografiert. Maila sollte die nächste Wanderung oder Seefahrt erzählen.

Maila: Wir sind in das Motorkanu gestiegen und sind losgefahren. Es ist wieder dunkel und Samuel und Papa rudern. Rom macht die Geräusche nach, die ein Kaiman macht und ihm wird sogar geantwortet. Einige Vögel und Fledermäuse fliegen auch im Licht der Taschenlampen umher. Wir fahren einige Zeit und drehen dann wieder um.

Rom leuchtet den Rand ab und sieht plötzlich eine Bewegung. Er ist ganz außer sich. Er sagt, wir sollen dorthin fahren. Ich habe dort nichts außer Gestrüpp gesehen. Aber dort angekommen sehen wir was, Rom gesehen hat. Eine knallgrüne Schlange! Er erzählt, dass sie bis zu zwei Meter lang werden und normalerweise hoch oben in den Bäumen leben. Wir haben ein Riesenglück, eine so große Boa Esmeralda so nah am Wasser zu sehen! Die Letzte Wanderung sollte dann wieder Samuel erzählen.

Samuel: Die nächste Nachtwanderung war wieder in der Niki Lodge. Dort gehen wir dieses mal tiefer in den Wald hinein. Wir sehen auch dort wieder einige Tiere. Unter anderem wieder Heuschrecken und Spinnen. Sogar ein Wespennest haben wir unter einem Blatt gesehen. Allerdings sonst keine wirklich interessante Tiere.

Maila: Ich erwähne, dass wir bei der Nachtwanderung noch mehr von den Heuschrecken gesehen haben. Wie viele gibt es von denen bitte schön im Regenwald???

Es war spannend, in den Nächten durch den Regenwald zu laufen, Spinnen, Heuschrecken und Schlangen zu sehen und natürlich den Grusel der Nacht in diesem Wald zu genießen.

Maila und Samuel finden Piranhas lecker!

5. März 2021

Samuel: Piranhas! Ja ihr habt euch nicht verlesen. Wir finden Piranhas lecker? Was soll das denn heißen? Sagen wir das nur so oder meinen wir das ernst? Wer schon länger dabei ist, wird sicher auf letzteres Tippen! Und dem ist tatsächlich so!

Es begann schon auf der längeren Fahrt zu unserem Zeltplatz. Dort hat Rom gesagt, dass wir möglicherweise Angeln gehen können. Natürlich mit selbst gebauten Angeln! Wir haben uns alle riesig darauf gefreut. Doch nun soll Maila weiter erzählen.

Maila: Wir haben zwei Arten von Angeln gebaut. Für eine brauchte man nur ein kleines Holzstück. Da hat man dann die Leine herumgewunden, die Rom dabei hatte. Köder durften auch nicht fehlen. Alle Angeln bekamen am Ende der Schnur einen Haken, wo man dann Hühnchen oder etwas anderes drauf machen konnte. (Beim Angeln habe ich immer Samuel gefragt ob er das machen könnte weil das schon etwas eklig war.) Von der Wurfangel haben wir zwei gemacht. Die andere Angel war ein längeres Holzstück, wo vorne die Leine drum gewickelt wird und runter hängt. Am Ende auch mit einem Haken versehen. Davon haben wir zwei gemacht. Den Anfang unserer Angeltour darf Samuel erzählen

Samuel: Anfangs, wo es noch regnete, blieben wir bei unserem Zeltplatz. Doch vom Motorkanu aus haben wir schon mit unserer Angeln geangelt.

Wir haben, wie von Maila beschrieben, Hühnchen an die Hacken gemacht, auf dem Wasser herum geplantscht und die Angel ins Wasser gehalten. Nestor, der indigene Motorkanufahrer hat natürlich gleich zu Anfang zwei Piranhas herausgeholt. Sie sind doch echt putzig! Aber später erfahren wir, dass es nur die kleinen sind. Die großen sind schon etwas größer.

Rom hat schließlich von Land auch noch einen gefangen und ihm seltsamerweise einen Löffel in den Mund gesteckt.

Bei uns hat es ständig gezuppelt, als wenn unser Köder abgefressen wird. Leider haben wir keinen dieser Fische herausgeholt. Es waren auch keine Piranhas. Es waren winzig kleine Fischchen, die offenbar auch gerne Hühnchen essen!Bei diesem Motorkanu-Angeln hat die Familie Gramse keinen einzigen Piranha gefangen. Leider! Doch das ändert sich bald.

Maila: Was ich noch erwähnen will, sie haben die Piranhas lebend in ein Topf getan. Das fand ich nicht so toll! Am Nachmittag sind wir dann mit Rom und Nestor rudernd etwas in die Flüsse rein. Es war entspannend ruhig. Samuel und Nestor haben gepaddelt. Es war manchmal ziemlich eng. Ich konnte die Wurfangel bei breiteren Stellen auswerfen. Leider ohne Erfolg.

Dann sind wir zu einer sehr engen Stelle gekommen und da sind wir Stecken geblieben. Dann hieß es endlich: „Angel raus!“ Ich habe weiter die Wurfangel benutzt. Rom hat nur ein Seil mit einem Haken benutzt. Nestor die andere Wurfangel. Papa und Samuel haben die Stockangeln benutzt. Mama hat gar nicht geangelt. Nestor hat ein herausgeholt.

Papa tut auch so, als ob er rudert ;-)

Plötzlich zieht Samuel an seiner Angel und daran ist ein Piranha. Die Angel ist ziemlich geschwankt, trotzdem haben wir es geschafft, den Fisch ins Boot zu holen und Samuel hat den ersten Fisch der Familie festgehalten. Natürlich haben wir dann ein Foto gemacht. Das blieb von der Familie Gramse bei diesem Angelplatz aber der einzige Erfolg.

Dann blieb mein Haken auch noch an einem Ast unter Wasser hängen. Es wurde schwierig, sie zu befreien. Als ich wieder frei war sind wir lieber weiter. Es war sowieso kein guter Angelplatz. Jetzt ist Samuel mit Erzählen dran.

Samuel: Wir sind zu einem anderen Angelplatz gefahren und haben dort wieder unsere Angeln ausgeworfen. Nach wenigen Versuchen der erste Biss bei Maila! Sie wirft die Angel hoch und der Piranha an der Angel hat einen seltsam roten Bauch. Es war ein Rotbauch-Piranha! Maila weigert sich zu Anfang natürlich den zappelnden Fisch an ihrer Angel anzufassen, um den sich so viele Horrorgeschichten wanken. Aber zur Beruhigung kann man sagen, dass vieles Quatsch ist! Piranhas sind sogar wie die Polizei und die Müllentsorgung für die Flüsse zusammen! Schließlich halte ich den Piranha für Mailas Foto. Und dann in den Eimer.

Nach einiger Zeit fange auch ich einen anderen Piranha. Wieder schnell herausgeholt und wieder zum Beweis ein Foto. Zwischendurch fängt Nestor ständig Piranhas! Seine Angel zieht die Piranhas offenbar magisch an!

Papa fängt nichts!

Maila fängt auch noch weitere Piranhas. Es ist ziemlich schwierig, dass der Piranha auch im Boot landet. Zwei an der Zahl! Ich fange dort auch noch einen Piranha. Es scheint wirklich ein guter Platz zu sein. Nun hat jeder von uns beiden drei Piranhas gefangen! Nestor ist irgendwie bei neun oder so. Rom hat auch erst zwei Piranhas geangelt! Papa liegt bei null. Mama will immer noch nicht!

Kurz bevor wir weiter fahren ruft Papa aus: „Ich habe einen Fisch!“ Alle drehen sich zu Papa um, um den Piranha zu sehen, den er geangelt hat. Aber nichts da! Er hat nämlich gar keinen Piranha! Er hat einfach nur einen kleinen Fisch, der uns ständig den Köder weggefressen hat! Aber der ganze Fisch (mit Schwanz und Kopf) war so lang wie der Haken! Wie er den wieder herausgeholt hat? Papa erzählt, dass er sich lediglich an den Kiemen verhakt hätte und das er mehr Glück als Verstand gehabt hat. Ein Foto von dem tollem Fisch machen wir auch noch.

Sieger der Herzen!!!

Wir lachen als Papa sagt, das sei „der einzig wahre Fang“!

Wir angelten in einer Einbuchtung des Flusses. Es gab dort viele kleinere Bäume und Sträucher. Schilf war auch an den Rändern zu sehen. Es war ein herrlicher Angelplatz und auch der ertragreichste! Bestimmt mehr als ein Dutzend Piranhas haben wir dort gefangen! Die meisten wieder von Nestor!

Maila: Ich bin extrem stolz auf meine Piranhas – 3 Stück! Papa hat seinen super Fisch als Köder benutzt. Leider hat sich der an einen Stock verfangen. Da war der Fisch ab. Schade! Ich und Samuel haben ja Gleichstand. Wir rudern weiter.

Es wird Abend. Der Regen hat lange aufgehört. Es ist still und idyllisch. Das einzig Blöde ist, dass jetzt langsam die Mücken kommen. Am nächsten Angelplatz, der ziemlich offen ist, hat keiner von uns (außer Nestor) etwas gefangen. Als nächstes fahren wir in eine große Lagune zu einem Baum mit Früchten, die die Haut blau färben. Rom pflückt gleich welche zum mitnehmen.

Angel raus. Schon hat Nestor den ersten Fisch. Wenig später den zweiten und so geht es weiter… na toll! Da fange ich auch einen!! Das macht vier!!!

Rein in den Topf. Nestor hat schon so viele Fische gefangen. Langsam wird es langweilig. Wir rudern zurück. Papa hat leider keinen einzigen Piranha gefangen. Die Sonne ist so gut wie untergegangen, als wir ankommen. Das Abendessen kann Samuel erzählen.

Aufgeben zählt nicht!

Samuel: Zum Abendessen gibt es zerriges Rindfleisch. Es ist kalt! Glücklicherweise machen wir ein Feuer, womit man das Fleisch aufwärmen kann. Aber Moment mal! Was ist nun mit den Piranhas? Natürlich! Sie werden in Bananenblätter gewickelt und neben das Feuer gehängt. Nestor und Rom haben sie davor ausgenommen und ausgewaschen. 24 Piranhas haben wir insgesamt gefangen! Davon haben wir zwei als Köder benutzt. Wir haben auch einige durch die Kiemen auf einen Stock gespießt und den Stock dann neben das Feuer gehalten.

Erst ausnehmen….
… dann vorbereiten…
… und ans Feuer… links im Bananenblatt, rechts am Spieß

Als die Piranhas fertig waren, haben wir auch unser Fleisch vertilgt. Nun kommt das eigentliche Hauptgericht! Die frischen Piranhas! Papa nimmt den Stock vom Feuer und gibt mir zwei Piranhas auf den Teller.

Ich beiße herzhaft in den Rücken hinein. Gerade soweit, dass ich auf die Wirbelsäule treffe. Das Piranhafleisch schmeckt herrlich! Es ist leicht fettig und doch nicht zu sehr.

LECKER!!!

Als wir alle vom Stock weg gefuttert haben werden die Bananenblätter geöffnet. Sie riechen wie die anderen geschmeckt haben! Ich beiße auch in sie hinein und stelle fest, dass sie ähnlich schmecken – ergibt bei ein und der selben Fischart einfach Sinn – aber doch anderes. Sie schmeckten auch ein super kleines bisschen nach Banane. Aber das kann auch Einbildung gewesen sein. Der Bauch, wo die Rippen auch sind, sind leicht grätig, aber der Rücken überhaupt nicht! Den kann man in einem großen Biss genießen. Die Rippen nage ich ab und versuche, dabei nicht aus Versehen eine abzubrechen. Dass ist im Mund immer unangenehm.

Auch wenn die Piranhas klein sind, sind sie doch enorm sättigend! Nach 7 Piranhas (sie sind nur etwa 10 cm lang und verdammt schlank!) bin ich dann aber satt! Es war echt ein sehr leckeres, selbst gefangenes Abendessen im Dschungel! Und was noch besser war, ich habe das Holz gesammelt, bevor der große Regen begann, was wir in dem Lagerfeuer dann verbrannt haben. Das ließ es dann noch besser schmecken. Am nächsten Tag gehen wir noch einmal raus, aber das ist jetzt wieder Mailas Teil!

Maila: Wir haben in Zelten geschlafen das war cool und aufregend. Sie waren auch etwas eng. Es passten gerade noch die Matratzen hinein. Es gab ein dunkles und eines mit Fliegengitter zum durchschauen. Ich bin ins dunkle gegangen mit Mama. Aber es geht ja jetzt um die Piranhas. Zwei Tage später sind wir, dieses mal mit dem Motor, erneut Angeln gefahren. Beim ersten Platz hat niemand etwas gefangen. Es hat nicht mal gezuppelt. Es war ziemlich eng mit Gebüsch. Auch der zweite Angelplatz lässt uns hängen. Kein Fisch! Dieses mal war es in einer Lagune. Danach sind wir in einen engen Fluss gefahren. Manchmal hat ein umgekippter Baum mehr als die Hälfte abgesperrt. Da mussten wir ganz nah an das Ufer fahren, damit wir die Stelle passieren konnten. Wir mussten uns bei so einer Stelle auch einmal ducken, weil ein Ast über dem Wasser hing.

Das wird heute wieder nichts…

Am letztem Angelplatz hat die ganze Zeit bei mir etwas gezuppelt. Da habe ich die Angel raus gezogen. Ich sah einen grauen Fisch am Hacken. Bevor ich in ins Boot holen konnte ist er allerdings abgegangen und ins Wasser gefallen. Schade! Was war das überhaupt für ein Fisch? Wir sind kurze Zeit später zurück gefahren ohne auch nur ein Fisch in unserem Topf. Das Abendmahl vor zwei Tagen war super! Ich habe an dem Abend auch Piranha gegessen, wie die ganze Familie… nicht nur Samuel. Sehr lecker!!!

Heute leider kein Erfolg!

Das war echt ein super-schönes Piranha-Angeln im Regenwald!

Maila feiert Geburtstag

19. Januar 2021 (Callao/Peru)

Ich war die Tage davor sehr aufgeregt auf meinen Geburtstag. Endlich war der Abend vor dem Geburtstag. Ich musste früh ins Bett damit meine Familie schmücken, die Geschenke einpacken und Kuchen backen konnte. Dabei habe ich zwei Filme mit Shaun dem Schaf geguckt.

Ich bin schon um sechs Uhr aufgewacht und habe Samuel, der neben mir gelegen hat, aufgeweckt. Der ist dann aus dem Zimmer gegangen und ich musste warten. Endlich kam meine Familie rein. Sie hatten zwei Kuchen gebacken und haben gesungen. Danach habe ich mich angezogen und bin rausgekommen. Es war schön geschmückt und die Geschenke waren auf dem Tisch. Ich habe mich gleich daran gemacht, die Geschenke auszupacken. Ich habe DVDs (Fünf Freunde) und CDs (Drei Fragezeichen Kids) bekommen. Dazu die acht Planeten unseres Sonnensystems als 3D-Puzzles. Samuel hat mir zum Geburtstag eine schöne Geschichte geschrieben. Ich habe mich über die Geschenke sehr gefreut.

Jetzt bin ich schon neun Jahre alt!
Kartoffelomelett zum Frühstück!

Samuel und ich haben gleich angefangen, die acht Planeten zu puzzeln. Wir hatten dafür genug Zeit, weil wir ausnahmsweise keine Schule machen mussten. Nachmittags haben wir dann noch Karten und Würfelspiele gespielt und abends haben wir gegrillt. Es war ein sehr schöner Tag.

Maila

Alle Planeten sind fertig gepuzzelt

Maila auf dem Pazifik

30. Dezember 2020 – 11. Januar 2021

Wir hatten schon lange geplant, endlich wieder loszufahren. Herr Hellemann (unser Honorarkonsul) hat die letzten Einkäufe gebracht. Danach sind wir endlich los.

Abschied aus Valdivia

Erst sind wir den Fluss raus auf den Pazifik gefahren. Dort wurde es SEHR schaukelig. Die Wellen waren höher als gedacht und der Wind kam aus einer anderen Richtung. Ich habe mich draußen hingesetzt und rausgeguckt. Der erste Tag war ziemlich langweilig. Das Gute war, wir mussten keine Schule machen. Auch am zweiten Tag mussten wir keine Schule machen, weil Mama immer noch übel war. Ich war die meiste Zeit draußen und habe aufs Meer geguckt. Einmal fast drei Stunden lang! Da habe ich mir einen üblen Sonnenbrand geholt. Seitdem muss ich mich immer mit Sonnencreme einschmieren, was nervig ist. Und ich habe mir einen von Papis Hüten genommen.

Ich genieße den Ausblick auf das Meer

Der nächste Tag war auch wieder ziemlich langweilig. Unten hatten wir die Couch zu einem Bett verwandelt, damit jemand darauf schlafen konnte. Mama lag in der Ecke, ihr war immer noch nicht gut. Ich saß draußen. Samuel lag auch draußen und hat ein Hörbuch gehört… fast den ganzen Tag.

Das kann Samuel fast den ganzen Tag machen…

Endlich waren wir bei Isla Robinson Crusoe. Wir hatten uns eine schöne Stelle ausgesucht wo wir den Anker geworfen haben. Am Hauptort waren viele Häuser, die aussahen, als wären es Ferienhäuser. Links davon war ein Weg, der zu kleinen Plätzen führte. Überall waren hohe Berge, wo die Wolken sich vorbei schlängelten. Das sah schön aus. Am nächsten Tag haben Mama und Papa die großen Fender geputzt. Da sind viele kleine bunte Fische aufgetaucht. Einmal haben wir auch eine Robbe gesehen. Wir mussten hier aber auch wieder Schule machen. Das war doof. Nach fünf Tagen ging es wieder los.

Da bin ich vor der Isla Ronbinson Crusoe

Auf der nächsten Fahrt habe ich mich hinter das Steuerrad gesetzt, umgedreht und die Beine rausbaumeln lassen. Dabei habe ich dem Wasser zugeguckt. Kurz danach mussten wir auch wieder Schule machen. Zum Glück nicht soviel Schule wie sonst am Ankerplatz. Ich habe sonst meistens draußen gesessen hinter dem Steuerrad an meinem neuen Lieblingsplatz. Papa hat mich manchmal besucht. Abends habe ich dann auch oft meine Lieblingssendung auf dem Computer geguckt: „Grizzy und die Lemminge“. Das war sehr lustig.

Papa besucht mich auf meinem neuen Lieblingsplatz

Nach drei Tagen haben wir den Berg von der Isla San Ambrosio gesehen. Schließlich dann auch die Isla San Felix. Es gab in der Mitte der Insel eine glatte Fläche. Wir mussten den Berg erst umrunden. Dort haben wir gesehen, dass auf dem Berg viele Vögel nisteten. Das haben wir erkannt, weil die Berge ganz weiß waren. Das ist Vogelkacka. Mama hat Panik bekommen, weil sich an den Steinen die Wellen meterhoch gebrochen haben. Wir sind erst ein bisschen rumgefahren um den richtigen Ankerplatz zu finden. Es war ziemlich wellig auf dem Ankerplatz. Ich fand es aber trotzdem gemütlich.

Isla San Felix mit Vogelkacka

Am zweiten Tag hat Mama plötzlich gesagt, dass wir doch Baden gehen können. Also schnell Badesachen raus! Samuel ist einfach rein gesprungen und hat berichtet, dass das Wasser sehr salzig ist, aber ok wäre zum Baden drin.

Samuel ist als erster reingesprungen

Als erstes hat Mama sich auf die Leiter getraut. Dabei hat sie ein bisschen rumgemault. Dann hat sie schließlich rückwärts reingelegt ins Wasser. Samuel und ich haben gelacht! Dann war ich dran. Ich bin vorsichtig auf die Leiter gestiegen, es hat aber eine Weile gedauert, bis ich wirklich drin war. Ich habe vielleicht ein ganz kleines bisschen rumgemault.

Eigentlich haben wir gar nicht rumgemault
Wir haben Spaß!

Als wir länger drin waren, wurde es wärmer. Samuel hat sich an der Seite ans Boot gehängt. Ich und Mama sind an der Rettungsleine rumgeschwommen, die Papa rausgelassen hat. Wir sind hin und wieder rausgegangen um etwas zu trinken und uns etwas aufzuwärmen. Papi hat gestreikt und lieber telefoniert. Uns anderen hat es sehr viel Spaß gemacht!

Maila

Maila auf der Insel

Isla Haverbeck, Mitte November 2020

Wir waren im Haupthafen von Valdivia und da hat uns jemand angeboten zu seiner Insel zu kommen. Wir nahmen das Angebot an und nach ein paar Tagen sind wir zu dieser Insel gefahren. Sie war groß. Dort wohnte er.

Als wir also da waren, waren die Freunde von gegenüber auch da. Sie haben uns eingeladen, mir und Samuel die Insel zu zeigen. Eine Freundin hieß Saskia und ihr Bruder Franco. Das Mädchen, was auf der Insel wohnte, hieß Angela. Sie war erst seit 7 Monaten auf der Insel und konnte kaum Deutsch. Saskia und Franco konnten aber gut Deutsch und haben uns alles erklärt. Zum Beispiel, dass es auf der Insel Ferienhäuser gibt. Aber dieses mal ist alles leer, weil ja Quarantäne ist.

Hinter dem Steg, der selbst gebaut aussah, gab es einen großen Baum. Da drunter lag ganz viel Kacka, wo wir später herausfanden, dass die Perlhühner die dort lebten abends auf den Baum klettern und dort schlafen. Danach war eine Wiese, wo es rechts ein paar Häuser gab, zum Beispiel die Duschen. Links war ein Gebüsch, wo ein paar Hühner drin waren. Auch ein Huhn mit drei kleinen Küken, die nah bei ihr gelaufen sind.

Wir sind einen Weg entlang gelaufen. Dort waren zwei Pferde, eins heller und eins dunkler. Franco hat erklärt, dass das die beiden Pferde auf der Insel sind. Die Namen konnte ich mir aber nicht merken. Dann war da eine Hütte und daneben ein Stall, wo ein schwarzes Huhn auf ungefähr sieben kleine gefleckte Hühnerküken aufpasste. Dann kam eine nette Frau, die Pattie hieß. Sie konnte auch nicht so gut Deutsch. Dann sind wir in die kleine Hütte gegangen. Dort drin war ein Gehege mit ganz kleinen, süßen, schwarz-weißen Küken. Pattie hat eins gefangen und Samuel gegeben. Ich habe es gestreichelt und es war sehr weich. Das Gehege war nicht sehr groß, doch es gab einen Platz mit einem Teppich und darüber war eine Wärmelampe und ein kleiner Besen aus Federn sollte die Mutter darstellen. Es war ziemlich warm in der Hütte.

Von der Kücken-Hütte…

Dann sind wir wieder raus gegangen und Pattie hat sich verabschiedet. Danach sind wir zu einem deutlich größerem Gehege gegangen. Dort waren auch kleine Küken drin. Nur ein bisschen mehr. Da war auch eine Ente. Hinter der sind zwei Entenküken hergelaufen. Die Ente hat die ganze Zeit geschnattert.

… zum größeren Gehege!

Dann sind wir den Weg weiter gegangen. Der führte in einen Wald, aber der Weg war gut erkennbar. Dann war auf dem Weg Sand wo Pferdeäpfel drauf lagen. Das war ein bisschen eklig. Links waren Rohre aufeinander gestaut, rechts war Wald. Der Weg machte eine leichte Biegung und wir liefen wieder auf Erde. Der Weg war jetzt von Sträuchern und Bäumen umrandet. Wir sind ziemlich still weiter gelaufen. Dann teilte sich der Weg in zwei Wege. Einer führte weiter geradeaus und der andere machte eine leichte Linksbiegung. Wir sind geradeaus weiter gegangen, bis eine größere Straße in den Weg einging. Neben dem größerem Weg war so eine Art Platz mit ein paar Bäumen. Der Platz war voll mit abgebrochenen Schilfrohren, weil wir sehr nah am Wasser waren. Immer wieder auf dem Art Platz waren verkohlte Stellen, wo wohl ein Lagerfeuer gemacht wurde. Es war auch ein Baumstamm zu sehen wo schöne Äste oder Stöcke ran gelehnt waren. In die Stöcke wurden auch manchmal Federn reingemacht. Das wurde verschönert mit einer Blüte einer blauen Blume. Franco hat uns erzählt, dass sie hier Bohnen anpflanzen und ein bisschen entfernt auch Kürbisse.

Sie sind bei einem aus Holz gemachtem Tisch, wo auch aus Holz gemacht eine Bank und kleine Holzstämme zum Hinsetzen waren, stehen geblieben, wo Franko vor ein paar Kisten erklärt hat, dass sie diese Dinge in der Kiste im Meer gefunden haben. In den Kisten war ein Helm, eine Schaufel und ein paar andere Dinge. Dann sind wir so einen kleinen Weg, der voller Sträucher war, entlang gelaufen. Immer am Wasser entlang, was man aber nicht sehen konnte, weil da ganz viele Schilfrohre waren. Dann sind wir ein einen größeren Weg abgebogen, der aber am Ende auch voller Sträucher war. Aber diese Sträucher waren nicht groß, so dass man problemlos laufen konnte. An der Spitze war alles sandig und man Ssand auf einem kaputten Fischerboot. Samuel hat Franco gefragt, wie das hierher kommt. Doch Franko wusste es nicht und hat Angela gefragt. Doch die wusste es auch nicht.

Wir sind wieder die beiden langen Holzbalken, die mit Ästen stabilisiert wurden, entlanggelaufen zu dem zugewachsenem Weg. Als wir angekommen waren, gingen wir den Weg entlang. Diesmal aber gingen wir den breiteren Weg entlang, der geradeaus führte. Erst war der auch sandig, dann aber liefen wir wieder auf Erde. Der Weg war von Bäumen umrundet. Nur hin und wieder war neben dem Weg eine Art Lichtung. Wir haben dabei kaum gesprochenen. Dann sind wir wieder auf den großen Weg am Anfang gestoßen, der auf diesem Platz führt, wo der aus Holz gemachte Tisch stand. Wir sind aber in die andere Richtung gegangen. Über die sandige Stelle auf den Hof. Dort sind wir noch ein bisschen rumgelaufen zwischen denn Hühnern. Dann bin ich und Samuel zurück gegangen. Unter den Baum durch und über den selbstgebauten Steg aufs Boot.

Besucher auf dem Steg

Danach sind wir immer mal wieder raus gegangen haben die kleinen wie die großen Hühner beobachtet. Manchmal haben wir auch Spaziergänge zur Inselspitze gemacht. Mit der Familie oder nur Samuel und ich. Dann haben wir erfahren, dass sie bei ihrem Haus auch Internet haben. Also sind wir hin. Wir mussten an einer Art kleinem Lagerhaus vorbei, wo davor ein Schiff geparkt hatte. Links hatten sich Enten unter kleine Bäume gelegt. Weiter links war ein Haus, wovon ich nicht weiß, wofür man es braucht. Wir sind einen planierten Weg lang gegangen. An den Weg grenzte eine große Wiese.

Als wir weiterliefen, erblickten wir zwei Holzhäuser, die auf Stelzen standen. Also musste man eine kleine Treppe bis zur Tür hinauf steigen. In dem rechten wohnten sie. Dort hatten sie Pflanzen angepflanzt. Sie haben uns netterweise den Schlüssel für das andere Haus gegeben, das genau so aussieht. Wir sind die Treppe hoch gestiegen, haben die Schuhe ausgezogen und sind reingegangen. Links war ein großes, weiches Sofa. Darüber hing ein großes Bild. Vor dem Sofa war ein kleiner Tisch, wo eine aus Holz gemachte, kleine, nicht sehr hohe Schüssel stand. Rechts neben dem Sofa stand eine sehr große Vase mit vielen verbundenen Stöcken. An einem der Stöcke war ein aus Plastik gemachter Apfel. Geradeaus halb links war die Küche mit Schränken, Herd und noch alles, was in so einer Küche ist. Vor der Küche (im Wohnzimmer) stand ein großer Tisch mit einer schönen Tischdecke und einer Schale mit Obst drin. Natürlich standen an dem Tisch auch Stühle. Daneben stand der Fernseher. Links neben dem Fenster waren große Fenster, die man aufmachen konnte. Dadurch konnte man auf den Balkon gehen. Dort war ein Tisch mit Stühlen.

Neben der Küche gab es eine Treppe, dazwischen aber noch ein Gang. Am Ende des Ganges rechts gab es Schränke zum Aufmachen. Geradeaus gab es das Bad. Als erstes sah man die Badewanne. Wir fanden schnell heraus. dass es auch einen Lüfter gab. Sonst gab es noch ein Waschbecken, Seife, einen kleinen Schrank. Links im Gang gab es noch ein Zimmer. Links an der Wand gab es ein Bett, rechts von mir war ein Schrank. Daneben war wieder ein Bett. Am Fußende und ein bisschen weiter war ein kleiner Tisch. Wieder mit einer schönen Tischdecke. Da drauf stand eine unechte Blume, eher Busch. Neben dem Tisch war ein großes Fenster mit einem Fenstersims.

Badepause direkt bei den Häusern…
Richtung Valdivia.

Neben der Küche war eine Treppe die nach oben führte. Ich ging diese hoch. Geradeaus war ein großes Schlafzimmer. In der Mitte an der Wand war ein großes Bett. Rechts und links gab es ein kleines Schränkchen mit einer Lampe. Rechts daneben war ein großes Fenster, wieder mit Fenstersims. Da drauf war diesmal eine Blume mit getrockneten Blätter und mit kleinen getrockneten Tannenzapfen. Links neben dem Bett an der Wand war ein Schrank. Links neben der Treppe gab es eine Art innerer Balkon. Links neben der Treppe war ein kleiner Sessel mit Kissen. Wenn man weiter ging kam man an ein Geländer. An dem konnte man ihn die Wohnstube gucken. Rechts an der Wand war noch ein Bett, daneben auch ein kleines Schränkchen mit Lampe. Es gab auch Fenster wo man nach draußen gucken konnte. Dafür haben wir den Schlüssel bekommen. Natürlich nicht für ewig. Als wir fertig waren sind wir wieder zurück zum Boot gegangen.

Süße Häschen gab es auch!

Wir haben auf der Insel immer neue Wege gefunden. Einmal sind wir durch eine Allee gegangen. Dahinter wuchsen schöne blaue Blumen. Wir sind weiter durch Gras gegangen, bis wir zu einem Fluss kamen. Pattie hat uns davon erzählt und gesagt, dass es da in der Nähe eine Brücke gibt. Sie hat uns erzählt wir sollten nach rechts gehen, also sind wir nach rechts gegangen. Es wurde immer sumpfiger und Mama hat schon rumgemeckert. Als es so richtig sumpfig wurde ist Papa sogar mit dem Fuß im Schlamm stecken geblieben, sodass der Schuh im Schlamm stecken blieb. Wir mussten ihn heraus ziehen. Später fanden wir heraus, dass wir völlig verkehrt waren und in eine ganz andere Richtung laufen müssen

Die Perlhuhneier zu Papas Geburtstag hatten eine richtig harte Schale!

Wir machten dann noch mal einen Ausflug in die richtige Richtung. Auch diesmal wurde es ziemlich sumpfig auf dem Weg. Das konnte aber auch daran liegen, dass es gerade Hochwasser war. Wir fanden die Holzbrücke. Wenig später kehrten wir aber wieder um, weil wir plötzlich nicht weiterkamen, weil da eine kaum fertig gebaute Ruine lag und wir keinen Weg drumherum gefunden haben.

Wir versuchten es ein bisschen später noch mal. Diesmal war es weniger sumpfig, weil diesmal Niedrigwasser war. Wieder kamen wir an die Ruine. Da fiel mir ein, dass man vielleicht auf der andern Seite der Ruine vorbei kommt. Ich hatte recht! Dort war eine Art Weg, wie wir ihn schon kannten. Wir mussten über eine stachelige Pflanze springen bis wir den Weg fortsetzen konnten. Das Blöde war, dass überall danach Müll rumlag. Wahrscheinlich wurde es angespült. Doch trotzdem wuchsen überall schöne Pflanzen. Schließlich kamen wir auf einen Weg, der von Farnen umgeben war, die noch nicht geöffneten waren. So eingerollt sah es schön aus.

Danach gingen wir weiter. Es wurde immer schwieriger, den Weg zu erkennen. Schließlich war eine große Sandfläche vor uns. Immer mal wieder im Sand kleine Blümchen, in der Mitte war ein Baum. Der Sand war nicht gleichmäßig, sondern wie kleine Sandhügel.

Schließlich fand Papa den Weg. Wir liefen den Weg entlang bis zu einem Strand, der voller Bäume war. Sie hingen über dem Wasser und wuchsen rum. Man konnte den Strand gar nicht Strand nennen, denn es schien keine Sonne auf den Strand, denn überall waren Bäume. Es war ja Niedrigwasser. Wahrscheinlich konnte man nur deswegen den Ministrand erkennen.

Ich bin auf einen niedrigen Ast gerutscht. Ich war gar nicht über dem Wasser, als ich schon wieder herunter kletterte. Da bin ich fast hingefallen, denn wo ich aufgekommen war, war es extrem rutschig. Ich konnte mich gerade noch an dem Ast festhalten, auf dem ich gerade geklettert bin. Es war ziemlich schwierig wieder zurück auf dem Weg zu kommen. Als wir fast wieder bei der Ruine waren haben wir gemerkt, dass es auch ein anderen Weg gab. Nicht über die stacheligen Pflanzen.

Es war wirklich schön auf der großen Insel. Doch irgendwann sind wir zurück nach Valdivia gefahren. Dabei haben wir mehrmals Seelöwen gesehen die da wohl leben.

DAS WAR DER BLOG EINTRAG ÜBER DIE INSEL VON MAILA SANDRA GRAMSE